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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2006, 23:22 
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Erinnerungen
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Michael:" Dein letztes Hindernis? Was ist dein Ziel, willst du Nosgoth auslöschen mit ihm all seine Bewohner? Du bist kein denkendes Wesen mehr, du bist ein Ungeheuer, ein Monster und ich verfluche unsere Mutter dafür das sie dir diese Macht in die Wiege gelegt hat"!
Dorans Blick verfinstert sich, hasserfüllt schaut er zu seinem Bruder, schwarzes Licht umgibt ihn und er steht vor Michael.
Doran:" Sie hat mir die Macht gegeben ohne Einschränkungen meine Familie zu rächen, als Dämon habe ich mehr Macht, aber auch ein Gewissen und das wurde mir nun genommen, der Hass von Jahrtausenden wurde entfesselt und endlich kann ich meine vollständige Rache bekommen. Die Menschen werden untergehen, Kain wird durch mich erlöst, du und Raziel werdet für alle Ewigkeit in der Hölle verfaulen und niemals wieder wird mich jemand für etwas hassen, mich hassen...".
Michael:" Du bist wahnsinnig"... Brutal wird Michael gegen eine Hauswand geschleudert, Blut klebt an dieser und er atmet schwer. Kalt hebt Doran seine Klaue auf ihn und ein telekinetischer Griff beginnt ihn zu quälen, Schmerz brennt sich durch seinen Körper. Das Haus stürzt ein und begräbt Michael unter Staub und Trümmern...
Jemand läuft vorsichtig auf das geflügelte Wesen das mit all dem Blut am Leib dort steht zu und tippt ihm auf die Schulter. Hasserfüllt packt er die Hand die ihn berührt und hebt sie in die Luft. Ein Kind schaut mit angsterfülltem Blick in die wütenden Augen:" Warum tötest du alles, warum zerstörst du alles? Wir warten auf dich, solange schon, du hast versprochen uns zu retten, du hast versprochen unsere Seelen und unsere Körper wieder zu vereinen, deswegen hast du die Zeit aufgenommen, deswegen hast du dein Schicksal der Finsternis verschrieben, nur um uns zu retten"!
Doran:" Du bist nichts weiter als eine Erinnerung, eine Erscheinung, verschwinde aus meinen Gedanken"!
Das Kind beginnt zu weinen, warme Tränen kullern auf das Gesicht der Bestie und sein Griff lockert sich. Vorsichtig setzt er es ab und hält schützend seine schwarzen Schwingen über ihm, es beginnt zu regnen.
"Wir waren nie eine Erinnerung, ich spreche zu dir aus einer anderen Ebene, besinne dich wieder wer du bist Vater".
Brachial werden die Trümmer aus dem Weg geschleudert, Michael tritt aus dem Staub hervor und sein silbernes Schwert glüht hell leuchtend. Zwei weiße Schwingen lassen einen Sturm von weißen Federn auf Doran niedersausen, doch verbrennen sie bevor sie ihn erreichen können. Seine sechs Flügel ausbreitend, schwebt er etwas über dem Erdboden und der Boden verdunkelt sich, Stein wird von blutigen Rissen durchzogen, der Himmel ist von schwarzen Ruß getränkt und die Sonne wird zunehmend mehr verdeckt. Regen prasselt auf den blutigen Boden, Blut der einstigen Bewohner dieser Stadt.
Michael:" Und ich dachte schon das dein Sohn wahnsinnig war und mit wem redest du"? Er kann das Kind neben seinem Bruder nicht sehen, aber dieses spricht immer wieder mit seinem Vater, zerrt an dessen Flügeln. Es schreit in sein Ohr:" Wach auf! Erinnere dich an das was du bist, wer du bist und was du uns versprochen hast"! Er ignoriert das Kind, ein schwarzer Blitz erhellt das Geschehen und er steht vor seinem Bruder.
Doran:" Silber kann mich nicht länger vernichten, Licht stört mich nur. Verzweiflung ist ein unangenehmes Gefühl oder"? Lachend rammt er ihm sein Knie in den Magen, Michael jedoch bewegt sich rasend schnell und rammt seinem Bruder die Klinge durch die Schulter. Blut vermischt mit Regen tropft zu Boden, grinsend packt er die Klinge und zieht sie schnell aus seinem Fleisch.
Doran:" Ich bin genau wie du untot, zumindest jetzt. Waffen können mich verletzen aber die Wunde eines Vampirs heilt in dem Moment wo sie entstand". Das Fleisch schließt sich und die Wunde wird narbenlos entfernt, einzig das Blut erinnert an sie. Ein Hieb seiner Klaue lässt Michael nieder knien, der nächste schleudert ihn davon...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 9. Dezember 2006, 16:37 
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Wieder ist das satanische Lachen zu vernehmen, der Kampf scheint zu Ende zu gehen und der Sieger stand bereits vorher fest. Doch dann wendet sich alles, Michael sammelt seine letzten Kräfte und ein gewaltiger Lichtkegel bildet sich um ihn. Dieses Licht lässt Doran weichen, etwas steht hinter ihm und Michael rammt seine Klinge durch seinen Brustkorb. Jedoch verfehlt er sein Ziel, das Herz bleibt unversehrt und er wird von einem Flügel seines Bruders zu Boden geworfen. Das Kind steht wieder neben seinem Vater, Tränen fallen hinab und für einen Moment während der Stille, wandert sein Blick auf das Gesicht seines Sohnes. Er umklammert eine Art Puppe, sein Gesicht ist voller Tränen und Doran spürt wie er seine Gedanken sammeln kann. Der Wahn nimmt ab, das Bewusstsein kehrt zurück, wie ein Engelschor das Böse asu einem spült, spülen diese Tränen den Wahnsinn aus ihm heraus, dunkles Licht starhlt von ihm aus, das Amulett fällt aus seinem Herzen und er steht wieder auf dem Boden. Weiße Strähnen hängen in seinem Gesicht, dann breiten sich schwarze ledrige Schwingen aus, mit ihnen wird auch seine Macht geweckt und seine Gestalt wird wieder die des Schatten von Nosgoths. Das Kind lächelt und verschwindet im Nichts. Doran streckt seine Schwingen, ein gewaltiger Hauch aus Zeit und Magie beginnt die Häuser wieder aufzubauen, die Leichen richten sich auf, ihre Wunden verheilen und die Stadt wird zu ihrem Ursprungszeitpunkt zurück versetzt.
Doran:" Es wird lange dauern bis ich wieder kehren kann, Bruder. Vergiss meinen Namen und meine Existenz nicht, vielleicht habe ich es bis dahin". Beruhigt schaut er zu wie seine Arme zerfallen, leuchtende Asche fällt zu Boden und er wechselt in die spektrale Ebene.
Doran:" Zumindest konnte ich noch meine Untaten aus der Geschichte tilgen"...
Michael richtet sich auf, stützt sich erschöpft auf seiner Klinge und verwunderte Blicke treffen auf ihn.
Michael:" Du bist der einzige Dämon, das einzige Wesen der Finsternis das ein Gewissen besitzt, ich wusste das du eines Tages verlieren würdest". Auch er lässt sich fallen und helles, warmes Licht trägt ihn zurück zu dem Ort wo er beschworen wurde...
Inmitten von Seelenfressenden Geistern öffnet er seine Augen, die Spektrale Ebene scheint auf ihn gewartet zu haben. Eine dämonische Klaue packt einen der Geister und dieser löst sich auf, spendet seine Kraft und sein Leben seinem Zerstörer. Tentakeln beginnen sich um seine Arme und Beine zu winden und eine Stimme spricht von den Wänden zu ihm:" Dieses Mal werde ich dich nicht wieder aus dieser Welt lassen, Raziel wird das tun was ich will, dieses Spiel ist bereits geplant ,ange vor deiner Zeit und wird dich überdauern".
Doran:" Du hast keine Macht über mich, du weißt das ich dich aufhalten kann und wenn du ein Duell willst dann wirst du es bekommen". Schwarze Schattententakel zerfetzen die des Ältesten Gottes und die Schatten breiten sich etwas aus.
Doran:" Ich werde hier nicht länger bleiben und du wirst mir helfen zu fliehen". Die Tentakeln weichen der Dunkelheit und die Finsternis verschwindet mit ihrem Gebieter...
Müde manifestiert er sich vor den Säulen Nosgoth, in ihrem Schatten lehnt er sich gegen die Säule der Zeit und schläft einen dunklen Schlaf der seine Seele und seinen Körper erholt...
Raziel dringt tiefer in die Ruine des einstigen Zentrums seiner Herrschaft hinein, nicht ahnend das er Dreh- und Angelpunkt des Schicksal ist...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 17. Dezember 2006, 21:32 
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Knochen und längst vergange Zeiten lässt er hinter sich und er fragt sich wer seinen mächtigen Clan ausgelöscht hat, wer seine Nachkommen vernichtet hat. Razile bleibt stehen und langsam lässt sein Unterbewusstsein seine Klaue verkrampfen, sie formen sich zu Fäusten. Ein unbekanntes Gefühl, Hass, etwas das er eigentlich nicht kennt, aber dieses Gefühl gibt ihm die einzige mögliche Antwort, wer für den Untergang seines Clans verantwortlich ist. Es gibt nur ein Wesen das sein Eigen Fleisch und Blut auslöschen kann, derselbige der ihn, Raziel selbst ermorden wollte. Ihm wird allmählich bewusst das sein "Bruder" vielleicht das einzige Wesen war das auf seiner Seite war, doch nun ist dieser Verbündete in den Tiefen der Unterwelt verschollen....
Michaels Leben schwindet mit jeder Sekunde, sein Körper blutet aus zahlreichen Verletzungen und zum ersten Mal steht blanke Angst in seinem kalten Gesicht. Seine Erwecker scharen sich um ihn, sie fühlen wie er stirbt und sehen zu wie er in eine Art Schlaf fällt. Schnell packen sie ihn und tragen ihn zu einem Becken gefüllt mit Blut, behutsam legen sie ihn hinein und verschließen das Becken....
Wut und Zorn treiben Raziel weiter hinein, vorbei an dunklen Wänden und spärrlich erleuchteten Räumen. Als er ein Licht sieht rennt er auf dieses zu, die Dunkelheit hinter sich lassend und mit nur dem einen Ziel, Kain seine Rache spüren zu lassen. Plötzlich springt er etwas, über jemanden und landet hinter diesem. Jedoch ist es nicht den, den er sich erhofft hatte zu treffen. Eher eine Form von Erscheinung, verblassend als würde sie nur einen schwache Halluzination sein...
Die Erscheinung überwindet Berge, Flüsse und Wälder bis sie die Säulen von Nosgoth sieht, dort lehnt jemand, nein ein Schatten lehnt an der Säule der Zeit, der Boden vor ihm ist pechschwarz und der Geruch des Todes geht von ihm aus. Die Erscheinung streckt ihre durchsichtige, weiße Hand aus und berührt seine Stirn, ein Impuls geht von der Säule der Zeit aus und sein Körper reist weiter in die Zeit: Er sieht das Zusammentreffen Kains und Raziels, sieht wie Raziel den Soul Reaver als symbiotische Waffe erhält, mit jedem Jahr das verstreicht wird Raziel mächtiger, er tötet vier seiner mutierten Brüder und erhält dessen Gaben. Wieder ein Zeitimpuls, wieder richtet er sich nur auf den Schatten der dort an der Säule lehnt und wieder reist er durch die Zeit, zurück in die Vergangenheit und ein Gewitter zieht auf.
Erscheinung:" Mit dem Regen schenke ich dir die Gabe der Zeitreise, ich will das du einen Kampf mit deinen Brüdern führst, Licht und Dunkelheit, Erlöser und Zerstörer, zeig ihm den Weg den er gehen muss um Nosgoth vor der entgültigen Vernichtung zu bewahren. Dein Bruder, der Bewahrer des Lichtes ist ebenfalls in dieser Zeitebene, er wird soeben von meiner Schwester hier her gebracht. Mutter und sie, genau wie ich warten darauf das du eines Tages erlöst wirst, aber das Schicksal arbeitet gegen uns". Tränen laufen der Erscheinung hinab, Tränen die von einem Windhauch mitsamt dem Phantom hinfort getragen werden, Tränen die niemals den Boden erreichen werden...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2006, 14:44 
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Zwillinge des Chaos, Bewahrer von Licht und Finsternis
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Das Leben kehrt nicht länger seinen Rücken von dem Schatten, es lässt ihn wieder die Augen öffnen, lässt ihn den Regen auf sich spüren. Er richtet sich auf, weiße Haare wehen seitlich von seinem Gesicht, seine Macht ist zurückgedrängt worden, dafür kann er nun wieder auf Nosgoth wandeln. Wo befindet er sich udn vorallem wann ist er, er fühlt noch immer die Mächte der Zeit die an ihm haften. Sein Atem ist kalt, bildet einen weißen, kleinen Nebel als er ihn ausstößt und sein Herz schlägt so wie immer, ruhig und lautlos. Ruhig betrachtet er sein Äußeres, sieht das seine Haut fast weiß ist, anscheinend haben sich nicht nur seine Kräfte zurückdrängen lassen. Vögel singen und fliegen durch die bÄume, dies ist nicht das Nosgoth das er kennt, hier hat Kain seinen üblen Einfluss noch nicht ganz verströmt, der Geruch von Leben liegt in der Luft. Stimmen kommen aus dem Wald, Menschen jagen etwas, jemanden und dieser jemand läuft an Doran vorbei. Der Windzug bewegt seinen schwarzen Mantel, richtet ihn nach Westen. Die Menschen kommen näher, dann verstummen sie. Ihr Opfer versteckt sich fauchend hinter Doran, ihre Klauen richten sich auf die Menschen. Sie gehört zu der Gattung der Vampire und diese Zeitebene ist Kains Blütezeit, aber auch die der Hylden.
Anführer der Menschen:" Du brauchst dich nicht neben deinem Artgenossen zu verstecken, niemand wird dir helfen können, wir werden deinen Kopf zu unserem Gebieter bringen und den von deinem Artgenossen gleich mit". Er lacht und befehlt seinen Leuten sie sollen zuerst ihren "Beschützer" angreifen.
Doran:" Sogar in dieser Zeit ist mein Name vergessen worden, es freut mich sehr euch ihn wieder eintrichtern zu dürfen". Langsam dreht er sich zu den anstürmenden Soldaten hin, sie springen auf ihn zu und versuchen ihre Schwerter in ihn zu schlagen. Schwarzes Blut besprenkelt das Gras, dann beginnt der Anführer zu lachen.
Anführer:" Endlich mal einer von euch der sich seinem Schicksal stellt, sei so klug wie er und tu es ihm nach". Aber sein Lachen verstummt als Doran seine beiden Mörder am Hals packt und in die Luft hebt. Die Schwerter fallen aus seinem Körper und die Wunden verheilen.
Doran:" Habt ihr immer noch nicht begriffen das man mich nicht reizen sollte? Ich wollte eure Leben eigentlich verschonen, aber wenn ihr darum bettelt vernichtet zu werden". Damit schleudert er die Soldaten von sich weg, lässt sie in der Luft schweben und ihre toten Körper schweben sacht zu Boden. Die Vampirin hält etwas mehr Abstand von ihm, dann donnert es, ein Blitz erhellt das Kampffeld und Doran steht vor dem Anfürher der Vampirjäger.
Doran:" Was ist das für ein Gefühl, vor mir zu stehen? Zu wissen das du mir nicht entkommen kannst, zu fühlen das man gleich sterben wird, deine Seele spürt was ich bin, wozu ich fähig bin. Es wäre besser wenn du auf sie gehört hättest, dein Herz würde wegrennen wenn es das könnte, es würde deine Seele mitnehmen um nur nicht in meine Klauen zu gelangen. Ich habe euch gewarnt und nun lass uns etwas Spaß haben". Er lächelt und rammt dem Anführer der Jäger seine Klaue durch die Schulter....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2006, 19:53 
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Für einen kurzen Augenblick liest er die Gedanken des Menschen und zieht seine Klaue zurück.
Doran:" Geh zurück zu deiner Frau, ich werde keinen werdenden Vater auslöschen und wechsel deine Arbeit, ansonsten wächst dein Kind vaterlos auf". Zitternd dreht sich der Vampirjäger in Richtung Wald und zögert.
Anführer:" Ich kann nicht gehen, dieser Auftrag bedeutet nicht nur Geld für mich, mein Leben hängt davon ab, man wird mich umbringen wenn ich diese Vampirin nicht erlege". Der Geruch eines Vampirs schleicht aus dem Wald, nur fein, vermischt mit Kiefer und Harz. Etwas fliegt schlagartig aus dem Wald, durchbohrt die Brust des Dämonen und jemand kommt mit Pfeil und Bogen bewaffnet aus dem Unterholz, die Vögel verstummen, Stille legt sich über das Geschehen und hält jeden in einen eisernen Griff gefangen.Der Vampir tritt näher aus dem Unterholz, heran an den Verwundeten, seine Klaue spannen sich und jeder Muskel wird darauf gezielt, den Menschen mit einer gezielten Bewegung zu erlegen.
Doch dann ändert sich sein Blick, er spürt etwas, eine Präsenz außerhalb der menschlichen Wahrnehmung, das Gefühl einer heran nahenden Gefahr. Dort wo sein Pfeil den anderen "Vampir" niedergestreckt hat, ist lediglich ein schwarzer Fleck und die Augen der Vampiren ruhen angsterfüllt auf diesem. Sie weicht etwas zurück, ihre Pupillen weiten sich vor Furcht.
Vampirin:" Was für ein Zauber ist das"!? Auch der Verwundete sieht erst zu dem dunklen Fleck und dann hinauf zum Himmel, dort haben sich schwarze, pechschwarze Wolken gebildet. Eine dämonische Schattenklange schnellt aus dem Fleck hervor und schleudert den Vampir zu Boden, alles was der Schatten berührt wird zu einer dunklen Masse, das Gras verrottet innerhalb von Sekunden, Blätter verformen sich zu einer undefinierbaren schwarzen Flüssigkeit. Aus dem dunklen Fleck richtet sich etwas auf, etwas erhebt sich aus den Wogen von Schatten und Dunkelheit. Als sein Gesicht wieder zu erkennen ist, blicken seine Augen hasserfüllt zu dem Vampir und die Schatten ziehen sich zurück.
Doran:" Denke niemals das du einen schwachen Gegner hast, wenn du ihn nicht kennst. Und das gerade tat übrigens höllisch weh, aber dafür kann ich nun wieder meine Schattenform annehmen".
Vampir:" Was bist du"? Leise zieht er ein Messer aus einem ledernden Beutel und geht in eine Art Angriffstellung, sein vampirischer Blick richtet sich auf die pulsierenden Halsschlagader des wiederauferstandenden "Vampirs".
Doran:"Ich bin das was ihr Vampire als euren Todfeind seht, das einzige Wesen das in der Lage ist dir und deinem Volk die Apokalypse etwas näher zu bringen. Und mit diesem Spielzeug brauchst du nicht gegen mich anzutreten". Ruhig kommt er dem Vampir näher, sieht die kleine Klinge aufblitzen und ein kleiner Windhauch zieht an den beiden vorbei...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 6. Januar 2007, 21:04 
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Der Wind trägt einen kleinen Hauch des Todes mit sich. Während diesen Augenblicks der Vorhersehung, konzentriert sich der Vampir und schickt eine gedankliche Woge in den Kopf des scheinbar anderen Vampirs. Die Woge windet sich wie eine Fessel um dein Geist seines Opfers und versucht den Willen ihres Herren dem Wirt aufzudrängen. Triumph spiegelt sich in den Augen des Vampirs wieder, lachend kommt er aus dem Unterholz und hält die kleine Klinge ruhig an die Kehle seines neuen Dieners. Er schaut auf den Unterkopf des Unterworfenen und spricht sehr leise zu ihm:"Du hättest dir vorher überlegen sollen mit wem du ein Duell ausfechten willst, meine Name ist Marcus und ich habe die Gabe andere Wesen meinem Willen zu unterwerfen und wie ich sehe hat es bei dir außerordentlich gut funktioniert". Doran nickt und schließt dann seine Klaue um dein Arm des Vampirs.
Doran:" Und wie ich sehen kann hat es keinen Sinn jemanden zu unterwerfen der deinen Trick geahnt hat. Außerdem konnte ich mir denken das du irgendetwas planst und da du keine Telekinese auf mich gerichtet hattest, musste ja irgendetwas anderes zum Vorschein kommen". Brutal drückt er das Handgelenk von Marcus zusammen, sein Blut entweicht aus den Fingerspitzen, das Gefühl für sein Handgelenk schwindet und Marcus versucht seine Hand zu befreien. Der Dämon hebt langsam den Kopf und grinst auf eine psychopathische Art und Weise.
Doran:" Bereit für meinen Konter? Ich hoffe du überlebst ihn, ansonsten wäre der Spaß zu schnell zu Ende". Die Grimasse nimmt satanische Züge an sich und Doran schleudert den Vampir in die Luft. Als Marcus versucht etwas weiter weg zum Boden zu kommen, springt der Dämon auf ihn zu und packt ihn an der Kehle.
Doran:" Dein Fehler war es zu glauben das deine Gedankenkontrolle deinen Sieg sichert, nun bist du ratlos nicht wahr"? Wieder grinst er, doch diesmal streckt er seinen freien Arm aus, feine, kleine Blitze bilden sich um seine Klaue und er drückt sie rasch und erbarmungslos gegen Sebastians Brustkorb, gleichzeitig stürmt er auf einen Baum zu und als der Rücken des Vampirs auf eine alte Kiefer trifft, entlädt sich die dunkle Energie und für einen kurzen Moment ist um die beiden Kreaturen ein dunkler Schild entstanden. Ein Sprung lässt den Dämon von seinem Opfer etwas weichen, er bückt sich und schaut dem am Boden hockenden Vampir spöttisch ins Antlitz.
Doran:" Lebst du noch? Ich warte auf deinen Gegenangriff und hoffe darauf das deine Gedankenkontrolle nicht die einzige Fähigkeit von dir ist". Marcus schaut zu ihm auf und rammt seine Klaue durch den Kehlkopf des Dämonen.
Marcus:" Fahr zu der Hölle wo du her kommst, ich weiß nicht was du bist aber ein Vampir hätte nicht die Macht meiner Gedankenkontrolle zu widerstehen und selbst wenn ich sterbe, wird mein Gebieter dich auslöschen, er wird dich wie einen kleinen Wurm zertreten"! Blut fließt aus dem Mund des Dämons, ruhig packt er Sebastians Klaue und zieht sie aus seinem Kehlkopf.
Doran:" Ich werde dich am Leben lassen, aber wenn du mir das nächte Mal über den Weg läufst, reiß ich dich in Stücke". Er lächelt und dreht sich dann zu der anderen Vampirin um...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 6. Januar 2007, 21:17 
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Vampirin:" Bleib mir fern du Monster! Ich werde dich töten wenn auch nur einen Schritt in meiner Nähe tust"! Er lächelt unbehelligt weiter und schaut dann hinauf in den Himmel.
Doran:" Hätte ich dich töten wollen, hätte ich dies sofort getan und mich nicht erst mit den Soldaten befasst". Der verwundete Soldat kniet am Boden und blutet immer mehr, jedoch scheint er nicht zu sterben.
Soldat:" Ich weiß auch nicht was hier vorgeht, aber dieses Wesen ist der Teufel oder sein Sohn oder irgend eine Kreatur aus den Tiefen der Hölle. Jeder Gott zu dem ihr betet sollte eurer Seele gnädig sein".
Doran:" Weise Worte, aber ich bin nicht der Teufel. Der wahre Teufel hat mit lediglich die Möglichkeit geschenkt wieder in Nosgoth wandeln zu können, ihm verdankt ihr meine Erschaffung und nun ziehe ich weiter, vielleicht treffen sich unsere Wege nocheinmal". Er verschwindet, dort wo er stand blieb lediglich ein schwarzer Fleck übrig...
Wälder, Berge und Täler sowie unzählige kleine Dörfer schweben unter ihm hinweg. Sein Körper gleicht mehr dem einer Wolke, die einzige Verwandlung zu der er momentan fähig ist, jedoch kehren seine Kräfte mit jedem Tropfen vergossenen Blutes wieder. Die Wolke erreicht die Hauptstadt Nosgoth, der frühere Geburtortes eines Mannes namens Gabriel und die Wolke schwebt nun vor den Toren der Stadt. Die Blicke der Wachen scheinen die Wolke nicht sehen zu können und als sie sich kurz abwenden verformt diese sich zu einer Gestalt mit schwarzen Umhang und einer Kutte über dem Gesicht. Der Fremde geht durch das Tor hindurch, eine Woge aus dunklen Nebel steht an dessen Ende und manifestiert sich wieder zu dem Mann mit dem Umhang. In dem Schutze einer Gasse verschwindet, richtet sich nur für einen Augenblick seine Gedanken auf das was vor ihm liegt und die Gewissheit das eine Bestie ihn verfolgt, geschaffen durch ihn selbst. Er erinnert sich daran, wie vor sehr langer Zeit genau hier seine Familie sterben musste..
Es trifft ihn wie einen Schlag, endlich hat er die Möglichkeit seine Kräfte schnell wiederzuerlangen gefunden, er muss nur denjenigen finden den er einst verflucht hatte, dessen Seele wiedergeboren wurde. Schritte und das Geräusch von Metall das auf Metall trifft, verfolgen ihn und er verhaart inmitten des Schatten eines Hauses....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 21. Januar 2007, 19:22 
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Ein Dutzend gepanzerter Ritter steht in der Gasse und ihre Speere richten sich auf den Rücken des Fremden. Ruhig dreht er sich zu ihnen und legt die Kutte zurück, weiß-schwarzes Haar hängt an seinem Gesicht herunter und seine Augen wirken kalt und erbarmungslos.
Doran:" Was wollt ihr von einem harmlosen Reisenden? Ich habe keine Wertsachen, nichteinmal eine Waffe, lasst mich in Frieden meine Wege gehen".
Der Ritter mit der prunkvollsten Rüstung zieht seine zweihändrige Klinge und hält sie einen Handbreit über dem steinernen Boden.
Ritter/Serafan:" Jeder Fremde der in dieser Stadt überleben will und der Wert auf eine "reine" Weste legt, muss einen gewissen Betrag dafür zahlen. Ansonsten könnte es sein das man diesen Fremden für einen Vampir hält und Vampire überleben hier nicht sehr lange".
Doran lächelt und dreht sich stillschweigend von den Rittern weg und setzt seinen Weg fort. Bevor er auch nur zwei Schritte tun konnte rammt einer von ihnen ihm eine Speerspitze quer durch die Schulter. Dunkles Blut tropft zu Boden und vermischt sich mit dem Dreck auf dem Steinboden.
Doran:" Das war sehr unklug von euch, ihr werdet für eure Dummheit bezahlen und was das Vampirsein betrifft, es gibt schlimmere Kreaturen als die Vampire, seid dankbar dafür das nur sie in dieser Stadt ihr Unwesen treiben". Er lässt sich zurück fallen, der Speer scheint ihn nur minder zu stören, denn er steht nun vor seinem Angreifer. Sein Arm packt einen Teil des Speers das durch seine Fleisch gerammt wurde und er bricht den Speer entzwei. Ein Schritt zieht das Holz aus seiner Schulter, ein weiter gibt ihm mehr Freiraum zum Gegenschlag. Während er sich zu dem Ritter dreht, packt er dessen Hals und hebt ihn etwas an.
Doran:" Euer Fehler ist, das ihr mich in einer solchen Gasse gemeinsam angreifen wolltet, aber es ist nur PLatz für einen Krieger. Das bedeutet das ich euch jetzt reihenweise auslöschen werde, oder ihr lauft davon zu eurem Fürsten oder König. Ihr habt die Wahl". Er wartet jedoch keine Antwort ab, sondern will die andere Klaue durch den wehrlosen Serafanen hindurch rammen. Kurz bevor er dessen Fleisch durchbohrt, lässt er ihn fallen und springt auf das Dach, weg aus dem Blickfeld seiner Verfolger. Die Arme verschränkend bleibt er stehen und schaut hinab in die Tiefe, sein Blick ruht auf ein besonders altes Haus, es scheint alt zu sein, sehr alt. Stumm weht der Wind an ihm vorbei und er beobachtet wie jemand aus dem Haus geht. Scheinbar ein Kind, ihm folgen seine Eltern und der Wind weht nochmals um ihn herum. Das Kind sieht ihn und richtet seine Hand auf den Fremden in dem schwarzen Umhang, ihre Blicke treffen sich und für einen winzigen Augenblick, sieht er sich selbst an diesem Haus stehen, sein altes Haus, wo seine Kinder geboren wurden und schon vorher seine Mutter ihn versteckt hatte. Nosgoth zerfällt, Imperien kommen und gehen und er ist dazu verdammt jede einzelne Etappe dieser Ären mitzuerleben, bis in alle Ewigkeit. Ihm wird nicht bewusst das er von vielen Leuten beobachtet wird, Menschen und eine Kreatur dessen Haut ebenfalls verhüllt ist. Blass schimmert etwas vom Gesicht des Wesen im Licht, nur flüchtig sieht er das es eine Frau ist, auf dem Weg Meridian schnell wieder zu verlassen...

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BeitragVerfasst: 21. Januar 2007, 19:39 
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Mit dem nächsten Windhauch nimmt er wieder seine Schattenwolkenform an und wird davon getragen, eine einsame schwarze Wolke unter vielen weißen großen Geschwistern. Im Schatten eines hölzernen Karrens manifestiert er sich wieder. Die Nacht kommt herbei und er sieht wie die Sonne allmählich untergeht, die Bewohner Meridians gehen zurück in ihre Häuser und Lichter werden hinter den Fenstern entzündet. Nur ein Hund läuft humpelt und verlassen durch die hereinbrechende Dunkelheit, er nähert sich dem Dämon und bleibt vor ihm stehen. Aus den dunklen Gassen nähern sich einige Leute und zücken Messer und andere Klingen. Ihre Gesichter sind vermummt aber ihre Augen spiegeln Hass und Mordlust wieder. Knurrend und zähnefletschend reagiert der alte Hund auf die Diebe und als einer von ihnen zu einem Tritt ausholen will, wird er weggeschleudert und schlittert auf eine Hauswand zu, sein Körper kanllt hart dagegen. Der Hund läuft schnell davon in eine offenen stehende Tür, schnell schließt eine Hand diese als er völlig im Inneren des Hauses verschwinden ist. Es ist dunkler als für gewöhnlich in dieser Nacht. Kälte und eisiger Wind peifen durch die vielen Gassen, die Schreie der Banditen gehen in ihnen unter und das Blut an den Wänden verschwindet, als ein Fremder es berührt. Kein Mensch ist zu soetwas fähig, selbst ein Vampir hat seine Grenzen aber diese Bestie ist auf der Jagd und seine Ausdauer übertreffen jeden anderen "Konkurenten"....
Doch der Jäger ist gleichzeitig die Beute, denn zwei weitere Kreaturen erwachen aus einem langen Schlaf, einerseits sein eigen Fleisch und Blut, mutiert zu einer Bestie und sein Bruder...
Michael öffnet seine Augenlider, grelles Licht scheint in seine Augen und ein alter Vampir beugt sich über ihn. Die Haut des Vampirs ist grün, sein ganzes Aussehen hat kaum mehr etwas von einen Menschen und so weise wie er ist, so mächtig ist er auch. Der alte Vampir lächelt und tritt etwas zurück, in einer seiner Klauen liegt ein langes eisernes Schwert mit unregelmäßigem Schwung der Klinge. Micheals Blick ruht für einen Augenblick auf der Klinge, dann richtet er sich auf und entfächert seine schneeweißen Schwingen.
Michael:" Wo immer ich auch bin, es gibt einen Grund warum ich hier bin und ich habe das Gefühl das er mir nicht gefallen wird".
Vorador:" Wo du bist? In einer Art Unterschlupf unserer Rasse und warum, das würde ich auch gerne wissen, jedoch richtet das Schicksal seine Hand auf die Ahnungslosen. Das einzige was ich weiß, ist das du uns vielleicht einige Fragen beantworten kannst".
Klauen schaben an Stein entlang und mit unglaublicher Geschwindigkeit, ziehen sie fünf tiefe Kratzer in den Fels. Michael lächelt und lässt einige Staubkörper vor seinem Gesicht rotieren.
Michael:" Ja vielleicht kann ich das, aber was sollte das sein? Und man stellt sich erst jemanden vor bevor man ihn mit Philosophie konfrontiert und ihn mit Fragen löchert".
"Sein Name ist Vorador und er ist der Anführer der Cabal, der mächtigste Vampir der je gelebt hat und derjenige der dich hier gefunden hat". Jemand steht im Schutze des Schatten der hellleuchtenden Kerzen und hat die Arme vor der Brust verschränkt.
Michael:" Interessant und noch viel interessanter ist das dieser Vorador sich eine vampirische Sklavin hält die außerdem mit ihrem Leben spielt".
Die Person kommt rasch näher und packt Michael an der Kehle und hebt ihn langsam an.
"Ich bin weder seine Sklavin noch irgendetwas anderes, mein Name ist Dumah und dein Leben ist nun in Gefahr, nicht meines"...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 23. Januar 2007, 18:59 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
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Satanisches Lächeln und ein rascher Würgegriff sind seine Antwort und Umahs Stimme wird mit der Luft abgedrückt. Vorador hält Michael das Ende seines Schwertes unter dessen Kehle, kalt und ruhig liegt das Metall in seiner Klaue und er hält es erbarmungslos fest.
Vorador:" Lass sie los, ich kenne deine Kräfte ungefähr und da du sie bis jetzt nicht annähernd besitzt, würde ich sagen bestimme ich was du tust und was nicht".
Die Klauen Micheals lösen ihren Griff, Umah fällt zu Boden und stellt sich zähnefletschend neben ihren Meister. Schließlich zieht sie sich zurück und die Tür wird etwas geschlossen, nur ein Spalt, hinter welchen nur die pure Dunkelheit zu lauern scheint...
Mondlicht schimmert sanft auf den Blättern eines Baumes, Wind bewegt die Blätter und lässt sie tanzen, während Tauftropfen auf den Boden rieselt. Etwas liegt im Schatten des Baumes, hinter ihm eine zerstörte Kapelle und rissige,alte Grabmäler aus längst vergessenen Zeiten. Fell streicht an der Rinde und Klauen graben sich tief in das Holz hinein, Harz läuft glitzernd aus dem alten Stamm und der Atem der Kreatur verscheucht jegliches Leben. Seine Augen bilden zwei grüne Opale in der Dunkelheit, in denen Angst und Trauer sich umarmen und der Hass über sie wacht. Es richtet sich auf, sein Herz schlägt hart gegen die bestialische Brust und seine Muskeln spannen sich vor Freude. Die Seele der Kreatur ist verletzt, aber ihre Hülle ist ein krasser Widerspruch, sowie auch die Gedanken des Ungetüms. Blut viel Blut, der Tod in Gestalt seiner einzigen Bedrohung und der Instink zum Töten lassen die Kreatur auf den Baum springen. Schwarze, gefiederte Flügel entfächern sich und dessen Besitzer stößt ein ohrenbetäubendes Heulen aus. Schatten, größer als die Wolken, ziehen an Tälern, Flüssen und Dörfern vorüber. Sie verändern sich, werden kleiner und ein scheinbar menschliches Wesen landet inmitten einer Meute von Banditen. Die Menschen schlafen und bemerken nicht wie der Tod sich ihnen immer schneller nähert...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 21:23 
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Klauen graben sich in Fleisch, Blut läuft in den Schnee, verteilt sich und gefriert. Von den Schreien aufgeschreckt, richten sich die Menschen auf. Einige bewaffnen sich mit kleinen Schwertern oder Armbrüsten und richten diese auf den Eindringling. Bevor auch nur einer von ihnen angreifen kann, werden sie von einer Druckwelle von den Schuhen gerissen. Knochen zerbrechen auf dem gefrorenen Boden, das Feuer erlischt und nur der Mond sieht zu wie die Bestie wieder ihre dämonische Form annimmt. Zwei Banditen werden durch einen Krallenhieb in Stücke gerissen, in den Dritten verbeißt sich die Bestie und schleudert den zerstörten Körper durch die abendliche Luft. Fleisch schlägt auf Stein auf und gibt ein schmatzendes Geräusch frei. Voller Panik versuchen sie in den nahegelegenden Wald zu flüchten,jedoch vergebens, bevor sie die rettende Lichtung erreichen, liegen ihre zerstörten Körper bereits regungslos am Boden. Schnee beginnt sie zu bedecken, nur ihre verkrampften Finger erinnern daran das einst Leben in ihnen war. Die Bestie schaut kalt auf die Kadaver herab, es nimmt wieder menschliche Gestalt an und geht ruhig einen Abhang hinab. Aus Schneeflocken wird ein Schneesturm und es scheint als würde der Wind versuchen die Kreatur aufzuhalten. Während es den Weg in Richtung Meridian läuft, flüstert es unbewusst immer wieder das gleiche Wort:" Gabriel..."...
Munter prasselt ein Feuer im Kamin und Sekunden verstreichen ehe sich Michael auf einen kleinen Stuhl setzt. Vorador legt seine Klinge auf einen Tisch, seine Blick bleibt dabei auf Michael haften, dieser lächelt nur und beginnt wieder damit einige Kratzer in den Stein zu graben. Dann steht er auf und öffnet die Tür:" Ich denke das sich unsere Wege wieder treffen werden, aber mometan muss ich ersteinmal herausfinden welche Bestie Nosgoth in seinen Klauen hält"....
Die Bestie setzt ihren Weg fort, zielstrebig aber ohne erkennbares Ziel und mit einer unberechenbaren Behaarlichkeit.Einzig der flammende Hass in seinen Augen und der in seiner Seele lodert, lässt vermuten wonach es sucht, wonach es strebt. Es tötet diejenigen die sich ihm in den Weg stellen, obgleich sie Mensch oder Tier sind, selbst die kleinsten Lichtstrahlen meiden es die Haut der Kreatur zu berühren, oder dessen Fell. Endlich erspähen seine Augen das so ferne Ziel, die Stadttore Meridians. Um jedoch zu der Stadt zu gelangen, muss die Bestie erst die Berge überwinden, Meridian liegt in greifbarer Nähe. Ein Schneesturm kommt auf und die Bestie nimmt ihre monströse Gestalt an, verschwindet im weißen Nebel des feinen Schnees und nur seine Fußspuren, bereits verblassend, erinnern daran das hier jemand war....
Michael setzt seinen Weg fort, er betritt eine Straße und in diesem Moment kreuzen sich die Blicke mit dem seines Bruders. Jedoch nur für einen Augenblick, denn sein Bruder verschwindet aus dem Sichtfeld, wird verschluckt von der schwarzen Nacht, oder ist er nicht vielmehr wie die Nacht selber und mit ihr verschmolzen? Irgendwo schlägt eine Glocke laut die Stunde, Doran läuft durch Gassen, springt über alte Fässer und anderes Holz. Etwas hat seinen Geruch und seinen Jagdinstinkt geweckt, er spürt den Herzschlag seines Opfers und seinen Atem, riecht die leichte Brise Blut in der kalten Nachtluft und atmet sie mit jedem Schritt genussvoll ein...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 26. Januar 2007, 21:38 
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Ein Schatten kauert am Boden, inmitten einer Pfütze aus Blut und kaltem Wasser und wimmert leise. Geräuschlos schreitet der Dämon aus dem Schatten heraus, als die Person ihren Kopf zu ihm wendet packt er sie am Hals und drückt sie gegen die kalte Mauer. Ein Biss in den Hals erlöst sie von ihren Qualen, aber tötet sie nicht sondern versetzt sie in eine Art Schlaf. Der Schatten geht über sie hinweg, krallt sich an einer Wand fest, klettert diese empor und steht auf einen hohen Dach. Der Mond wird von etwas von den Wolken verdeckt und er sieht wie eine Kreatur sich im Schutze der Nacht durch die Straßen schlägt. Weißes langes Haar und weiße, bleiche Haut kennzeichen das Wesen als Vampir. Der Vampir hebt seinen Kopf und schaut auf das fremde Wesen dort oben auf dem Dach. Seine Klauen spannen sich und Kampfeslust lodert in ihm auf. Der Dämon springt hinab, während des Falls stößt er sich von den Wand ab und landet wenige Meter schlitternd vor dem Vampir.
Doran:" Guten Abend Kain, ich hätte nicht gedacht deine schwarze Seele nocheinmal sehen zu müssen".
Zähne blitzen im licht des Mondes auf und der Vampir hebt seine Klauen etwas an.
Kain:" Ich weiß nicht woher du mich kennst, aber ich danke dir für das Kompliment, jemand der mich hasst, zeigt mir das ich nicht so vergessen worden bin, wie ich dachte". Kaltes Lächeln wird von seinen Lippen geformt und seine Muskeln machen sich bereit sein Gegenüber mit einer Bewegung zu töten. Doch dieses Gegenüber bleibt ruhig und schaut hinter Kain hinweg. Das bekannte Geräusch von Serafanenrüstungen ist in der Ferne zu hören und kommt rasch näher.
Doran:" Ihr Vampire scheint wohl etwas an euch zu haben das diese Blecheimer förmlich anzieht, wie Motten das Licht". Kains Blick folgt dem des Dämonen und ein Fluch entflieht aus seinem Mund:" Verdammt, ich dachte das ich wenigstens in der Nacht meine Ruhe hätte, der Ruhm kann einen auch zum Verhängnis werden".Zwei Pfeile zischen an Kain vorbei und prallen am steinernen Boden ab. Vier folgen und die Serafanen sind nun deutlich zu erkennen.
Doran:" Sechs gegen einen Vampir ohne eine Waffe, ich denke das wird eine anstrengende Nacht für dich werden". Nun stehen sie fast vor den beiden Kreaturen und zücken ihre stählernen Schwerter....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 28. Januar 2007, 16:12 
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Nur im Augenwinkel sieht Kain wie ein Umhang zu Boden fällt und jemand mit raschen Schritten sich den Serafanen nähert. Schweigend geht der Fremde an dem Vampir vorbei,Kain weicht etwas zurück und beobachtet wie der Boden hinter den Schritten des Unbekannten schwärzer wird.
Doran:" Lauf davon kleiner Vampir, ich lenke sie ab und sorge dafür das sie von deiner Existenz nichts mehr wissen. Nosgoth braucht seinen Hüter".
Eine Druckwelle erfasst Kains Brustkorb und schleudert ihn weit von den Unbekannten davon. Als er wieder auf die Beine kommt, ist vor ihm eine dunkle Wand aus schattenhaften Nebel....
Pfeile fliegen nur einen Handbreit an den Dämon vorbei und den letzten fängt er mit der Klaue ab. Noch während er den Pfeil zu seinem Versender zurück schickt, springt er durch die Luft und landet vor zwei Bogenschützen. Er druckt sich und der Pfeil trifft einen von ihnen am Kopf, den anderen tritt er brachial in den Magen und dieser geht, sich verkrampfend, in die Knie. Zwei Schwertkämpfer schwingen ihre Klinge auf den Dämonen, da sie jedoch nicht sinchron sind, kann er den beiden einzelnen Hieben ausweichen. Beide Serafanen werden an der Stirn gepackt, Metall beginnt sich zu verbiegen und der Dämon stößt sich vom Boden ab. Seine Beine zeigen senkrecht zum Himmel auf und er drückt sich mit Handflächen kraftvoll ab, die beiden Serafanen werden gegen den steinernen Boden gerammt und verlieren das Bewusstsein. Wütend zieht der Anführer der Krieger seine beiden gebogenen Schwerter, welche kunstvoll verziert sind aus den ledernden Schwerthüllen. Metallisches Geräusch durchbricht die Stille und die beiden Schwerter graben ihre Schnittflächen tief in das Fleisch des Dämons. Triumphierend drückt er die Klingen noch weiter hinein, doch dann packen zwei Klauen seine Arme.
Doran:" Schmerz mag bei euch Menschen eine einschüchternde Wirkung haben, aber für mich ist sie lediglich eine Empfindung die ich ignorieren kann". Knochen brechen als der Dämon seine Kraft gegen die Unterarme des Serafanenanführer anwendet und bevor dieser zu Boden gehen kann, zieht er die Klingen aus seinem Fleisch und rammt sie seitlich an den Serafan vorbei in den Boden. Panisch und entmutigt von der Niederlage ihres Anführers versuchen die restlichen Serafanen zu fliehen, als sie jedoch die schattige Mauer aus unerklärlichen Nebel berühren, sind sie bereits tot bevor ihre Körper aufschlagen. Schreiend schweben ihre Seele in der Kuppel umher und der Dämon berührt sie, die Seelen fliegen auf seine Klaue zu und er saugt sie auf.
Doran:" Dich als Anführer habe ich verschont, sag den wahnsinigen General der euch in den Tod geschickt hat, ich werde schon bald vor ihm stehen und dann werden meine Kräfte vollständig wiedergekehrt sein"....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 28. Januar 2007, 16:23 
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Kain geht weiter in die Nacht hinein, am Straßenrand kauern Bettler, einige mit Kindern in den Armen und er überlegt warum ihn der Fremde geholfen hat. Und was meinte er mit Hüter? Kain erinnert sich nicht, er weiß das er von einem Hylden geschlagen wurde, einem äußerst mächtigen Hylden. Einen Hylden der den Soul Reaver in seinen schmutzigen Klauen hält, die einzige Waffe die Kain zu seiner wahren Bestimmung verhelfen kann....
Zähne graben sich in Fleisch, Blut wird rücksichtslos aus dem Körper gesaugt und Michael hebt seinen Kopf. Er wischt sich das Blut von den Lippen und sieht belustigt zu wie es von seiner Haut aufgenommen wird.
Gefrorene Leichen pflastern hinter ihm seinen Weg und eine einzige Überlebende kniet im Schnee starrt fassunglos zu ihrem "Retter". Ob er jedoch ihr Retter ist oder sie nur sein nächstes Opfer vermag sie nicht zu wissen, sie weiß nur das sie seit sie gebissen wurde, das Verlangen hat ihre Zähne in eine der Leichen zu schlagen und das Blut aus ihnen herauszusaugen. Ihr Retter entfächert seine schneeweißen Schwingen und ein unerklärliches Leuchten geht von ihm aus.
Michael:" Ich spüre wie zwei Sylphanen wieder auf Nosgoth wandeln, einmal ist da mein Bruder und noch jemand, eine Bestie, kaum mehr bei Verstand und voller Hass. Das wird eine ereignisreiche Nacht mein Kind, bereite dich darauf vor einen Alptraum zu vernichten". Er lächelt und sie gibt ihm nickend recht. Vorsichtig richtet sie sich auf, Kälte zieht sich umbarmherzig an ihrer Haut empor und ein kalter Windzug verschlimmert ihre Qual. Nur mühsam kommt sie durch den Schnee auf ihren Meister zu, hält sich an ihm fest und erhebt sich mit ihm in die Luft. Sie schläft ein und Michaels Herzschlag dröhnt laut an ihrem Ohr....
Die Bestie rennt schneller durch den Schnee, Flügel brechen aus ihrem haarigen Rücken hervor und als eine verschneite Klippe sieht springt es hinab und fliegt Richtung Meridian....
In diesem Momemt schaut Doran auf zum Himmel in die klare, von Sternen erfüllte Nacht, nichts ahnend das der Serafan mit dem Pfeil im Kopf sich langsam erhebt, seine Augen glühen grün durch die Dunkelheit und eine Stimme spricht zu dem Dämonen:" Endlich weiß ich welche Kreatur meine Krieger ermordet hat, der Unhold steht vor mir und du scheinst mit jeder Stunde mächtiger zu werden. Dein Geist ist voller Fragen, genau wie du selbst ein einziges Rätsel bist, ich möchte nur eines wissen: Wer und was bist du?".
Doran lächelt und geht einige Schritte auf den Serafanen zu. Klauen zerschneiden die Luft und packen den Kopf des Serafanen.
Doran:" Ich bin dein Alptraum, derjenige der die Macht hat dich, was immer du auch bist, direkt zur Hölle fahren zu lassen. Du wirst lernen das man niemals sicher ist, wenn die Dunkelheit hereinbricht". Ein weiterer Hieb seiner Klaue löst die Verbindung des Wesens und das grünliche Leuchten in seinen Augen erlischt. Irgendwo in einen erleuchteten Raum umfasst ein Hylde eine Klinge fester und ein alter Mann schaut ihm angsterfüllt an...
Über einen Fluss fliegend, inmitten durch den Schneesturm taucht etwas neben Michael auf und scheint diesen nicht zu bemerken. Beide scheinen denselben Weg zu nehmen: Geradwegs nach Meridian...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 28. Januar 2007, 20:45 
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Der Schneesturm wird stärker, die Sicht schlechter und die beiden Kreaturen verlieren sich aus den Augen.
Baumstämme zerbrechen und Michael steigt etwas höher, seine Gefährtin schläft friedlich weiter und nur kurz richtet er seinen Blick auf sie....
Der Sturm erreicht Meridian, rüttelt an Fenstern und fegt lose Holzstücke weg. Und mitten in diesem Lärm und dem Schnee steht jemand vor den Toren Meridians, die Wachen hängen tot herunter und Blut tropft in den Schnee, das Wesen lächelt und springt über die Mauer.
Trotz des Sturmes, der Kälte und all den Chaos wittert es sein Opfer und geht, getrieben von Hass und Hunger, weiter durch die Kälte und den Schnee. Dunkle Schwingen öffnen sich, schütteln das Eis von sich und endlich sieht er denjenigen den seit Jahrhunderten verfolgt hat, durch Gezeiten hindurch....
Doran dreht sich um, er spürt das jemand hinter ihm steht und in diesen Momemt springt eine gewaltige Bestie auf ihn, packt seinen Kopf und schleudert ihn meterweit die steinerne Straße entlang. Schnell folgt die Bestie dem Dämon und richtet sich zu seiner vollen Größe auf: ein 3 m großes Ungetüm, mit den Körper eines schwarzen Wolfes, silbernernen Zähnen, grünen Augen und zwei schwarzen Schwingen. Ein Tritt des Ungeheuers befördert Doran in die Luft und sie packt ihn mit einer Klaue. Langsam drückt sie ihm die Luft aus den Lungen, doch dann fassen die Klauen durch Schatten und Nebel. Dieser Nebel formt sich unter der Bestie zu seiner alten Form zurück und das Gesicht des Dämons hebt sich hinauf zu den der Bestie.
Doran:" Nach schier endloser Zeit hast du mich endlich gefunden, erinnerst du dich noch an deinen Namen? An das was du einst gewesen bist, Nathael"? Die Bestie jault laut und wieder trifft ein Tritt der klauenbewehrten Hinterläufe den Dämonen. Die Pfote geht wieder durch Schatten und Nebel hindurch und weht damit die linke Seite von dem Dämon davon. Dieser springt in die Luft und tritt der Bestie gegen das Maul, das Ungeheuer weicht etwas zurück und macht sich zum Sprung bereit. Die Zähne beißen durch Schatten hindurch und einen Klaue packt Nathaels Schulter und hinterlässt eine lange Blutspur. Kalt rammt der Dämon seine Klaue in die Wund und als er sie herauszieht, springt er von Nathael zurück. Nathaels Augen spiegeln blanken Hass wieder und wieder richtet er sich auf.
Doran:" Du kannst mich nicht besiegen, dein Verstand ist tot, deine Seele ausgelöscht, nur dein Körper kämpft noch weiter. Gib auf"....

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