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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 12. April 2007, 15:20 
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Seine Gedanken, sein Hunger nach Rache, alles richtet sich auf Möbius und der Hass in ihm verdunkelt die Halle. Möbius schaut um sich und packt den Stab fester.
Möbius:" Ich bitte dich, Meister, halte ihn auf, lass ihn mich nicht erreichen, beweise ihm deine Macht".
Doran:" Weder dieser schlemige Wurm noch diese Menschen werden mich aufhalten können, dein Ende ist nahe und ich werde derjenige sein der es herbeiführt".
Bolzen zischen an ihm vorbei, hindurch durch seinen Körper und erweitern die Schatten, reißen nur schwarze Nebelschwaden mit und jedes der Herzen der Soldaten schlägt schneller. Der Serafanenlord steht etwas weiter und hebt seinen Arm, die Steine auf den Ketten des Dämons beginnen zu leuchten und lassen noch mehr seiner Macht frei.
Lord:"Ich kontrolliere deine Macht, ich erlaube dir sie freizugeben, zeig mir das ganze Ausmaß der Dunkelheit, beweis mir das du nicht eine Legende aus alter Zeit bist, auf das alles in Finsternis untergehen mögen". Der Dämon streikt seine Klaue aus und einer der Serafanen beginnt zu schweben, er wird von der Dunkelheit verschlungen und Schreie kommen aus den Schatten von gequälten Seelen, die Angst wird allgegenwärtig. Möbius Stab beginnt zu leuchten, ein warmes und grünes Licht und Tentakeln brechen hervor, sie bilden eine Mauer um ihn und der Dämon lächelt, denn der Boden wird nun auch schwärzer. Die Tentakeln sterben ab als die Schwärze sie erreicht und Möbius wird von einer telekinetischen Kraft zu Boden geworfen, er schmeckt Blut und als er aufschaut rollt er sich zur Seite denn ein Krallenhieb verfehlt ihn nur knapp. Gesteinssplitter fliegen an ihm vorbei und der Boden sieht zerkratzt und zerstört aus. Möbius richtet sich vorsichtig auf und steht dem Dämon gegenüber, etwas in seiner Seele möchte fliehen, vor der Bestie davonlaufen, tief hinein in die Dunkelheit.
Doran:" Und am Ende holt dich doch die Vergangenheit ein, aber vorher möchte ich ungestört sein, ich allein soll deinen Tod mitansehen, versteck dich während dieser Zeit, ich finde dich trotzdem". Mit diesen Worten springt er von Möbius weg und während er sich in der Luft befindet, fällt er auf einen Serafan hinab und rammt ihm seine Klaue quer durch den Brustkorb. Er zieht sie heraus und durch einen Tritt zertrümmert der Leichnam einer seiner früheren Kameraden im Fluge. Die Serafanen zücken ihre Klinge, einige darunter aus Silber und stürmen geradewegs Richtung Dämon, den Raum ist mit dem Geruch von Angst und Verzweiflung erfüllt, die Bestie springt zurück, landet auf den Händen und steht nun einige Meter vor seinen Angreifern. Einer von ihnen schwingt sein Schwert, jedoch geht es durch den Körper des Dämonen und wird von ihm tief in den Stein gerammt. Bevor er das Schwert wieder herausziehen kann, trifft ein Hieb seinen Rücken und bevor auf den Boden gedrückt wird ist er tot.
Doran:" Auch eure Silberwaffen werden mich nicht abhalten, Menschen können mich nicht vernichten, auch wenn ihr es noch sooft versucht, bringt mir einen ebenbürtigen Feind, ich weiß das ihr Vampire unter euren Reihen habt"....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 12. April 2007, 15:38 
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Die Edelsteine glühen nochmals, aber die Dunkelheit nimmt ab und dunkles Blut fließt an den Stellen wo sie wirken. Doran hält sie dich Klauen an den Kopf und versucht die Schmerzen irgendwie zu lindern, aber der Lord zieht seine Kräfte weiter zurück, bis die Fackeln wieder zu leuchten beginnen.
Lord:" Wenn ich deine Kräfte gleich freilasse, will ihr ganzes Ausmaß sein und wenn du Möbius dabei tötest, tu was ich dir sage". Sein Arm sinkt und in diesem Moment geht ein Puls durch die Menge, die Fackeln werden von den Wänden gerissen und die Schmerzen vergehen. Für einen Moment umgeben seine Körper kleine, sehr feine dunkle Blitze dann wird der Raum dunkel, einzig ein kleiner Kreis bleibt verschont und die Dunkelheit wird von den Schreien der Serafanen begleitet. Der Dämon lächelt dann beginnt er zu Lachen:" Mein ganzes Ausmaß, gegen wen soll ich es richten? Deine Soldaten wissen nicht wen sie angreifen sollen, die meisten haben ihre Seele bereits in der Dunkelheit verloren, der einzige der noch mich interessiert ist also noch übrig und für ihn werde ich meine Macht nicht brauchen".
Lord:" Ich befehle es dir, oder du wirst meinen Zorn zu spüren bekommen"!
Schwarze Schwingen aus seinem Rücken hervor, dnkles Blut befleckt den Boden und er wendet sein Gesicht zu dem Serafanenlord.
Doran:" Deinen Zorn? Warum hast du mir diese Fesseln angelegt obwohl du mich bestrafen könntest, oder fürchtest du mich"?
Lord:"Meine Macht übersteigt sogar Voradors, ich kann dich binnen einen Augenblicks auslöschen aber ich brauche dich noch".
Doran:" Aber ich brauche dich nicht und jetzt ist es an der Zeit das ich diese Fesseln wieder loswerde".
Die Schwingen lassen ihn etwas schweben, geräuschvoll flattern sie in der Luft und werfen einen bedrohlichen Schatten. Sofort hebt sich der Arm des Lords und wieder attakieren Schmerzen den Körper des Dämons, die Edelsteine, sofern sie welche sind, ziehen die Dunkelheit in sich hinein und drückt sie schmerzvoll in seinen Körper zurück. Fast schon kauernd kniet er am Boden und der Lord hält den Soul Reaver neben ihm:" Entweder bist du auf meiner Seite, oder ich lösche dich aus, hier und jetzt". Der Dämon kann nicht antworten, seine Muskeln zucken als sie die Dunkelheit aufnehmen müssen. Endlich erwachen die Serafanen aus ihrer Starre und laufen mit gezückten Klingen zu ihrem einstigen Peiniger.
Lord:" Bringt ihn dorthin wo das Licht seinen Geist brechen wird, oder es wird ihn dahinraffen, sein Schicksal wird er selbst bestimmen, die Macht der Dunkelheit vermag das Licht aufhalten zu können, wir werden sehen ob er es kann".
Sie nehmen ihn mit sich, gehen vorbei an einen angsterfüllten Möbius, welcher einige Schritte zurückweicht. Minuten vergehen und schließlich halten die Serafanen an einer alten, hölzernen Tür, welche sie nun öffnen. Es ist ein Gefängnis, aufgebaut wie ein Brunnen und mit vier Ketten versehen. Der Mond scheint jetzt in diesen Kerker, aber wenn die Sonne aufgeht, strahlt sie mit ganzer Kraft und erbarmungslos in dieses Gefängnis. Vampire die lichtempfindlich sind, sterben so qualvoll und lediglich Asche bleibt von ihnen übrig. Nun befestigen sie die Ketten an dem Dämon, ein siegessicheres und böses Lächeln spiegelt sich in den Gesichtern wieder, einer von den Serafanen rammt den Gefangenen die Faust in den Magen. Dann verlassen sie diesen Ort, Modergeruch liegt in der Luft und Wasser tropft vom oberen Gitter in eine kleine Pfütze....
Lord:" Du hast deine Rolle vortrefflich gespielt Möbius, geh nun zurück und bereite alles für das Ritual vor, wenn er stirbt, werden wir ihn beschwören und er wird uns dienen müssen, wenn er überlebt wird seine Seele nicht länger Widerstand leisten, sein Körper wird das tun was wir von ihm verlangen und mit ihm an unserer Seite, wird kein Vampir überleben und sich verstecken können". Still nickt Möbius, aber tief in seinen Inneren weiß er das die Bestie auch dem Sonnenlicht trotzen kann....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 13. April 2007, 12:07 
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Stunden vergehen, der Mond weicht ud mit ihm die Nacht. Vorsichtig tastet sich die Sonne in den Morgen hinein, sie hinterlässt einen rot-goldenen Himmel und der Duft von Blumen und Erwachen wird vom Wind getragen. Allmählich erreicht sie das Gefängnis und der Dämon schaut hinauf, seine Pupillen weiten sich und zum ersten Mal hat er Angst, Angst vor dem Schmerz und dem nahenden Tod. Er versucht sich loszureißen, aber die Ketten geben nicht nach. Das Gefängnis ist bis zur Hälfte mit Sonnenlicht gefüllt, er bereits wie die ersten Menschen auf den Straßen auf und ab gehen. Seinen ganzen Körper drückt er gegen die Wand, aber die Sonne breitet sich weiter aus, jeder Teil des Kerkers ist nun mit Licht erfüllt, bis auf ihn. Jemand steht am Ende des Kerkers und grinst beinahe in das verzweifelte Antlitz des Dämons:" So sieht also ein sterbender Unsterblicher aus, nachdem du mich besiegt hattest, dachte ich eigentlich das das Licht nicht die Gefahr darstellt, sondern nur wenn du zulässt das es dich berührt. Der Weg mag schwer sein, aber wenn du der Sonne trotzt gewinnst du deine Freiheit wieder, enttäusche mich nicht kleiner Bruder". Die Sonne rückt näher und dann berührt sie den Dämonen, schwarzer Rauch geht von ihm aus und als sie ihn vollständig umhüllt, geht er in Flammen auf. Seine Schreie durchdringen die Mauern nicht, sein Blut wird zu Asche aber er wehrt sich weiter....
Vormittag weicht Nachmittag, Nachmittag weicht Abend und die Tür zu seinem Gefängnis wird geöffnet und ein gebrochener Krieger hängt an den Ketten, schwach und erschöpft.
Serafan:" Dieses Ungeheuer konnte überleben, er tötet unsere Kameraden und überlebt als wäre nichts gewesen. Machen wir ihn los und hoffen wir das der Lord ihn entgültig auslöscht". Sie machen ihn los, aber in dem Moment wo die Ketten gelöst sind packen zwei Klauen die Serafanen und heben sie in die Höhe. Ihre Seelen werden absorbiert und er setzt seinen Weg fort. Doch bevor er weitergehen kann, schwebt der Soul Reaver an seinem Hals, getragen von dem Arm des Serafanenlords.
Lord:" Ich wusste das du überleben würdest, in der Halle ist ein Vampir der ein Attentat auf mich vor hatte, geh zu ihm und zeig ihm deine Macht. Er wird zu Vorador gehen und die Nachricht verbreiten das ein weiterer Vampir sich mir angeschlossen hat, nur das du kein Vampir bist. Geh danach hinaus nach Meridian, sie werden dich früher oder später gefangen nehmen und verhören. Dein Hauptziel ist Vorador, jeder der sich dir in den Weg stellt, egal ob Mensch, Dämon, Vampir oder Hylde wird eliminiert. Und nun geh"! Wortlos geht er an dem Lord vorbei, den Gang entlang wo er zu seinem Gefängnis gebracht wurde, bis hin zu der Halle. An den Wänden des Ganges sind Fackeln neu angebracht worden und die Flamme flackert als er an ihnen vorbei schreitet.Wachen stehen an dem Torbogen, verblüfft schauen sie ihm nach und ind er Halle sieht er einen Vampir in Ketten gelegt. Er steht aufrecht, ohne jegliche Bewachung....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 13. April 2007, 12:20 
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Er nähert sich seiner Beute, die Ketten fallen herab und der Vampir dreht sich verwundert zu dem Tor hinter sich.
Vampir:" Was ist das? Wer ist noch hier, antworte mir"! Eine telekinetische Welle schleudert den Vampir etwas in die Halle hinein und der Dämon tritt aus den Schatten hervor. Rasch springt der Vampir auf die Beine, er geht in eine Angriffshaltung macht sich kampfbereit.
Vamir:" Wieder einer dieser Verräter, komm nur, ich werde dich für deinen Verrat bestrafen, elender Verräter"! Er springt geradewegs auf seinen Gegner, aber seine Klauen gehen mitsamt ihm selbst durch den Körper seines Gegners und als er sich wieder aufrichtet packt ihn jemand am Kopf und hebt ihn hoch.
Doran:" Vampir...stille meinen Durst...". Scharfe Zähne bohren sich in den Hals, Blut wird rasant aus dem Körper gesaugt und auch die Seele des Vampirs bleibt nicht verschont. Nur ein vertrockneter Leichnam bleibt zurück, ohne den Toten nach zublicken geht er aus der Serafanenfestung. Gewissenlos und gedankenlos geht er eine Straße entlang, diverses Getier wie Ratten und streunende Katzen und Hunde weichen ihm aus, bis er jemand an einer Mauer lehnend sieht. Die Person scheint auf ihn gewartet zu haben, aber er hat nicht vor sich dem Willen des Lords entgültig zu beugen. Jeder Schlag des Herzens von der Person dröhnt laut ins einen Ohren, Hungergefühl steigt in ihm auf, unbewusst formen seine Klauen zwei Fäuste und seine Zähne treten hervor.
Vampirin:" Ich dachte das die Serafanen dich ausgelöscht hätten, deine Begleiterin haben sie kurz nach deiner Festnahme hingerichtet, das Mädchen wollte dich zuvor töten. Was hast du nun vor? Wieder irgendwelche Vampire retten"? Er antwortet nicht, bleibt nur stehen und eine Wolke zieht vor dem Vollmond vorüber. Die Sterne funkeln unheilvoll am Firmament und Gefahr liegt in der Luft, endlich fällt ihr auf das er verändert ist, seine Haare sind pechschwarz und jegliche Güte ist aus seinem Blick verschwunden. Ihr Instinkt lässt sie ihren Dolch ziehen, vorsichtig tritt sie näher ins fahle Mondlicht, welches von den Wolken wieder freigegeben wurde. Als sie stehen bleibt, springt er ihr entgegen und Klauen und Klinge kreuzen sich in der Luft.
Vampirin:" Ich bin eine Tochter Voradors, ich gehöre zu den Cabal und mich zu töten würde dein Ende bedeuten, was auch immer dort drinnen mit dir geschehen ist, man kann es rückgängig machen".
Doran:" Um mein Ziel zu erreichen muss ich die Cabal zerschlagen, meine Rache steht über den Leben von einer handvoll Vampiren, bring mir Vorador und jeden Vampir der noch den Mut besitzt offen zu kämpfen ohne verdeckt zu handeln". Etwas landet leichtfüßig hinter dem Dämon und ein Schlag zwischen die Schulterblätter treibt ihn weiter nach vorne.....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 15. April 2007, 19:53 
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Legend vs. Reality
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Ein Geruch aus längst vergessener Zeit liegt in der Luft, es ist nicht der Gestank eines Vampirs sondern einer anderer Kreatur.
Doran:" Also hat doch einer meiner beiden Brüder überlebt, du bist ebenfalls in dieser Zeit, aber eigentlich solltest du woanders sein, oder"?
Er dreht sich um und vor ihm steht Raziel, den Soul Reaver in der Hand haltend.
Raziel:"In der Tat, aber nicht nur ich habe mich in der Zeit geirrt, Kain ist ebenfalls hier, nur zur Zeit sucht er sein früheres Ich und ich suche die Bestie die außer meinem einstigen Meister in den Tiefen der Unterwelt hauste."
Doran:"Eine nette Bezeichung für mich, aber zutreffend. Deine Stunde schlägt und mit dieser Klinge hast du deinen Pfad bereits gewählt, mich herauszufordern. Vielleicht beantworte ich dir dann einige Fragen, ich fühle wie sich jemand uns nähert, ein Vampir. Die Cabal müssen warten, eine Legende kämpft gegen die beiden Auserwählten, was werde ich sein, Messias, Zerstörer, nein ich denke eher euer Untergang". Er konzentriert seine Kräfte auf den Boden und ein Tor öffnet sich.
Doran:" Dieses ist ein Zeittor, es bringt uns in dieser Zeitebene zu einer alten, versunkenen Kathedrale, dort wo ich vor langer Zeit gestorben bin. Kain wird uns folgen, so folge auch du mir, wenn du dich nicht fürchtest". Er läuft etwas näher ans das Tor im Boden und fällt hinein, inmitten in den Tiefen versinkend. Raziel springt sofort hinterher, wieder zieht eine Wolke vor den Vollmond....
Alte Säulen tragen die alte Decke und nur schwach scheint das Licht des Mondes in eines der Fenster. Raziel schaut sich unsicher um, überall ist es dunkel, dann hört er ein paar Schritte und dreht sich in die Richtung des Geräuschs. Die Stelle wo seine Blick sich halten, ist etwas dunkler und dort sind auch zwei Paar Augen, mit einem fanatischen Blick, zwei kalte Lichter in der Nacht.
Doran:" Beginnen wir dieses Spiel schonmal, Kain wird noch etwas brauchen bis er hier ist, vielleicht hab ich ihn dann auch nur allein als Gegner". Ein Lächeln huscht über sein Gesicht und er tritt näher in das fahle Mondlicht, dort wo die Strahlen ihn berühren, nimmt das Licht ab und der Blick in seinen Augen spiegelt Wahn und Hass wieder, zwei dunkle Spiegel hinter denen eine zerstörerische Macht inne wohnt.
Doran:" Diese Kathedrale ist sehr groß, gerade zu gigantisch und ich bin der Meinung das wir das gesamte Gebäude für unser Duell benutzen werden". Staub rieselt herab und die niedrige Decke wird etwas schwärzer, bis sie schließlich zerbricht und und die ganze Größe der alten Kathedrale offenbart. Bedrohlich flackert der Soul Reaver und Raziels Klaue umschließt seinen Griff fester, dann schwingt er die mächtige Klinge, der Soul Reaver treibt einen tiefen Riss in den Stein, aber der magische Angriff nimmt von dem Dämon lediglich Schatten und Rauch mit, die Bestie kommt näher und streckt seinen linken Arm aus.
Doran:" Unser Vater schenkte dir die Möglichkeit weiter zu leben, sowie mir. Aber er gab mir nie die Möglichkeit das zu erreichen wofür ich mein Leben hergab, dafür hasse ich ihn und für meinen Verrat hasst er mich. Meinen Sohn habe ich getötet, meinen Bruder in einen langen Schlaf versetzt und jetzt stehst du vor mir, den Soul Reaver in den Klauen haltend, ein Abschaum von mir! Ich war dein Vorbild, du solltest so werden wie ich aber das Schicksal änderte seine Meinung, als es mir Flügel gab, gab es dir die Macht zu wählen...das ist nicht fair...ich habe den Qualen der Hölle getrotzt...und du wirst das gleiche erleiden"! Wieder wird es dunkler, aber ein grelles Licht, ausgehend vom Soul Reaver, verdrängt die Dunkelheit und der Raum wirkt hell erleuchtet, die Schattenkräfte des Dämons wirken nur noch bei ihm.
Raziel:" Ich habe dich nie als Bruder gesehen, ich kenne dich nicht einmal, aber trotzdem bist du mir im Weg".....
Sekunden verstreichen, ein Moment verstreicht, bis sich die ledrigen Schwingen des Dämons ausbreiten und Raziel, in einer etwas gebückten Haltung, sich auf einen Angriff vorbereitet. Für einen kurzen Augenblick ist der Raum dunkel, der Dämon hat schwarze Haare und das Sonnenlicht durchbohrt seinen Leib, die Vision verschwindet so schnell wie sie gekommen war und die geflügelte Bestie verharrt an dem PLatz wo sie steht...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 20. April 2007, 22:20 
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In Gedanken versunken, sitzt Möbius auf einem bequemen Stuhl, er versucht die letzten Ereignisse zu verstehen, aber die Todesangst lauert noch immer tief in seinen Knochen, bereit zu erwachen wenn er ihn wieder sieht. Er fragt sich warum man diese Bestie auf Nosgoth los ließ, er weiß nicht weswegen, aber er kennt die Macht des Dämons, er weiß was tief in ihm lauert, die Finsternis ist nicht sein Verbündeter, sondern seine Seele und nicht sein Meister schenkte ihm die Unsterblichkeit, er besaß sie schon vorher, nur das sie damals noch schlief. Möbius Seele ist älter als er ahnt, er weiß es, er sieht es jeden Abend in seinen Alpträumen, ein Schatten der ihn verfolgt und zur Strecke bringt, keine Macht konnte die Dunkelheit aufhalten.
Elder:" Ja, er war ein Fehler, ich erschuf einen zweiten Kain, einen Herrscher ohne Hungergefühl, Durst oder Schmerz. Vampire fürchten das Wasser, er nur das Sonnenlicht und selbst das konnte ihn nicht entgültig töten, das Schicksal lässt ihn nicht sterben, er hat noch eine Rolle zu spielen, vielleicht meinen Tod, vielleicht aber auch etwas anderes. Ein Herz, erfüllt von Liebe und Mitgefühl, ein schwarzes Loch voller Hass zu verwandeln hinterlässt spuren. Einst hatte deine Seele seinen Vater ermordet, Jahrhunderte danach seine Mutter einsperren lassen und seinen Bruder versklavt, ich habe einen Fehler gemacht...". Und dann schweigt er, Möbius möchte etwas zu seinem Meister sagen, ihn um Unterstützung bitten, aber etwas anderes weckt sein Interesse, einige Tropfen seines umgekippten Kelches bilden eine Pfütze und dort sieht er wie sich Raziel und Doran gegenüber stehen.....
Raziel schleudert immer wieder magische Angriffe des Soul Reavers auf den Dämon, aber dieser weicht aus und Raziel legt die Klinge zur Seite.
Raziel:" Meine Klauen gegen die deinen, wenigstens dieses Mal ist ein fairer Kampf".
Doran:" Körperlich magst du mir gewachsen sein, aber geistig bin ich auf einer höheren Ebene, das Vorbild kämpft gegen seinen Nachfolger".
Die Bestie springt in die Luft und stürzt herab, sein Hieb verfehlt Raziel nur um Haaresbreite, aber er packt den Arm des Dämons und schleudert ihn hinter sich. Kurz vor dem Aufprall gegen die steinerne Mauer der Kathedrale, fängt er sich und kniet im Schatten einer Säule. Schwarze Strähnen schmücken seinen Kopf, als er aus dem Schatten heraustritt, die Edelsteine beginnen zu glühen, aber ihre Wirkung lässt nach udn das Licht das der Reaver erschuf, weicht und verblasst. Augenblicke vergehen und der Kampf scheint in Dunkelheit weitergeführt zu werden, bis Raziel die Klinge wieder aufnimmt und er die Finsternis vertreibt. Bedrohlich leuchtet der Reaver und mit den Herzschlag des Dämons nimmt sein Leuchten zu, die Wunde des Dämons die einst der Reaver schlug, brennt und schmerzt wie am ersten Tag. Plötzlich geht ein Ruck durch die Realität, die Zeit steht still und unbewusst läuft Raziel mit dem Reaver zu seinem Gegenüber, dann rammt er ihn durch dessen Leib, verfehlt das Herz aber knapp. Im Zeitraffer verzerrt sich das Gesicht von Doran, jedoch nicht vor Schmerz sondern zu einem triumphalen Lächeln. Eine Druckwelle schleduert Raziel von ihm Weg, die Klinge bleibt in seinem Fleisch hängen und hält seine Klaue an den Griff.
Doran:" Unser Vater hatte nur eine Kleinigkeit vergessen, ein weiterer Fehler den er begann als er dich erschuf und mich, er gab uns beiden das Schicksal des Reavers, DU bist die seelenfressende Macht die ihm inne wohnt, ich spüre das du und diese Klinge ein und derselbe seit, ebenso wie der Schatten den ich als Seele habe, die Seele des Reaver wiederspiegelt. Die Vampire die ihn schmiedeten mussten Opfer bringen um seine Macht zu entfesseln, Leben opfern die zum See der schwarzen Tränen wurde, dem Schattensee tief in den Weiten der Unterwelt. Endlich erhalten wir das was wir brauchen um unsere Feinde zu vernichten, ich habe dich nicht hier hergebracht weil ich dich töten wollte, sondern um die Waffe zu erhalten die unseren Erschaffer töten kann, ich kann seinen Einfluss stoppen und er wird nie wieder zu einem von uns sprechen, er ist dann nur noch das Rad des Lebens und des Todes".
Raziel:" Wenigstens sind wir diese nervige Stimme entgültig los, aber trotzdem werde ich dich auslöschen müssen, du hast bereits zu viel angerichtet, zu viel Böses in diese Welt gebracht"....

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BeitragVerfasst: 21. April 2007, 18:40 
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Die Klaue des Dämons packt eine unsichtbare Macht und der Reaver ist von schwarzen Nebeln umgeben. Er hält eine schwarze Klinge in der einen Hand, in der anderen seine eigene Klinge, beschworen durch seine Seele. Er verbindet beide und hält eine Klinge in der Klaue, länger als ein Arm und schön verziert, am Ende zwischen Griff und Schneide, ist ein Totenschädel. Raziel streckt seinen Arm aus und der Reaver fliegt in seine Klaue, er ist kalt und sein Leuchten ist erloschen.
Doran:" Das ist die Schattenklinge, materielle Dinge kann nur ihre materielle Form zerstören, spektrale Wesen dagegen fürchten ihre seelenverschlingende Wirkung. Ich habe was ich brauche, unser Kampf ist zu Ende bevor er richtig beginnen konnte, aber ersteinmal muss ich noch etwas anderes erledigen".
Raziel:" Du wirst diesen Ort nicht lebend wieder verlassen, dafür werde ich sorgen". Raziel beschleunigt seine Schritte, er rennt beinahe und schlägt mit dem Soul Reaver immer wieder auf Doran ein, Schattenklinge und Soul Reaver treffen sich und mit jeder Berührung wirkt die Umgebung unrealer, verzerrt und falsch. Für einen kurzen Moment abgelenkt, packt Doran den Arm von Raziel der den Reaver trägt und hebt ihn in die Höhe, bis ihre Gesichter einander ebenbürtig sind. Doch etwas ist anders, das Licht des Mondes ist verschwunden und es wurde heller, dann begreift Raziel das es Morgen ist und befreit sich durch einen Krallenhieb direkt über das Gesicht des Dämons, er wirft den Soul Reaver gegen die Scheibe eines der Fenster von der Kathedrale. Glas zersplittert, die Bruchstücke des Fenster fallen zu Boden und ein Lichtstrahl durchbricht die Dunkelheit, Doran springt auf das Licht zu und rollt sich zur Seite. Aber während er der Sonne entflieht, zerstört Raziel die restlichen Fenster, Sonnensrahlen durchbohren den Körper des Dämons, seine Hand lässt den Griff seines Schwertes los. Knieend und durchbohrt von Licht, sieht er die drei silbernen Kreuze schimmern, die vor mehr als 3000 Jahren seiner Familie das Leben aushauchten. Blut läuft aus seinen Augen, aus seinem Mund und aus seinen Wunden. Er hört Schritte, der Blick bereits durch das Blut rötlich verschleiert, nur seine Ohren vermögen noch ihm etwas aus dieser Welt zu offenbaren.
Doran:" Beende es, brich den Fluch den dieser Hund über mich legte, ich will nicht in Ketten gelegt dahin scheiden. Der Reaver kann mich töten, nur er alleine, ich habe versagt und verdiene den Tod, ich wünsche ihn mir sogar".
Raziel:" Du sagtest du kannst unseren Meister töten, ihn irgendwie aufhalten. Nicht Kain ist der wahre Feind, nicht einmal Möbius sondern nur ER. Das Schicksal gab dir diesen Auftrag als er dich erschuf, tu was getan werden muss, der Rest liegt an anderen"...

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BeitragVerfasst: 27. April 2007, 19:51 
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The Black Wolf comes back
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War dies das kaum merkbare Aufflackern von Verheißung? Soul Reaver und Schattenklinge treffen aufeinander, aber der Reaver verschont den Meister seines "Bruders". Vielleicht gibt es keine Zukunft, keine Gegenwart und keine Vergangenheit ohne jemanden der sie lenkt, aber diese Aufgabe erfüllt auch eine dunkle Seele, eine Seele die das Rad des Schicksals dreht und willenlos verharrt, bis in die Ewigkeit....
Raziel kehrt seinem Bruder den Rücken zu, ohne ihn anzublicken oder eine andere Reaktion zu zeigen, klettert er hinauf zu dem dunklen Tor und verschwindet in dessen Tiefen....
Geräuschlos fallen die Ketten des Dämons von ihm, das Sonnenlicht wird zurück gedrängt und mühsam schleppt sich der schwerverletzte Sylphan ebenfalls zu seinem schwarzen Tor. Seine Klauen berühren die Dunkelheit und er wird in das Loch hineingezogen, mit letzter Kraft zieht er sich aus dem Loch und bleibt flach atmend liegen. Blut liegt in der Luft, sein Blick ist verschwommen, außerdem liegt in ein Nebel über Meridian, dunkel Wolken haben sich vor die Sonne geschoben. Sein eigenes Blut läuft aus seinem Mund, aus den tiefen Wunden und sammelt sich in seiner Lunge an. Aber etwas ist außer ihm noch hier, etwas atmet geräuschvoll ein und aus, ein vertrauter Geruch sticht ihm in die Nase, aber er kann sich nicht wehren, er hat nicht länger die Kraft aufzustehen.
Doran:" Die ganze Zeit war ich der Jäger, aber nun bin ich der Gejagte, warum gab ich dir diese Gabe, warum schenkte ich dir mein Blut?! Du wirst mein Untergang sein, egal wohin ich gehe, ich werde nun dafür bestraft dich geschaffen zu haben". Es regnet Blut, geradewegs in seinen Rachen hinein und seine Wunden beginnen sich zu schließen, es ist vampirisches Blut und es ist noch warm. Jemand spricht zu ihm, etwas redet mit eine bestialischen Stimme, ein Untier erfüllt mit Wahn und Hass, die Stimme scheint beinahe zu lachen:"Ich finde dafür, dass du sie gerettet hattest, schmeckt dir ihr Blut sehr gut, oder etwa nicht? Nicht so süß wie das eines mächtigen Vampirs, sie war noch fast ein Kind, aber sie hat ihren Zweck erfüllt, schau wie ich sie bestraft habe, sie wird nie wieder sich in einen Kampf zwischen Sylphanen einmischen". Das Wesen springt in seine Richtung, er weicht aus und plötzlich wird der Blutgeruch so stark, das es ihm fast die Sinne raubt. Nur das Gesicht der Vampirin blieb verschont, ihr Körper ist voller Kratzer, ihre Kleidung blutgetränkt und ihre leeren Augen schauen zu dem schwarzen Loch wo er hinab gesprungen ist.
"Niemals wieder wird sie sich in unseren Kampf einmischen, meine Schwester tat den selben Fehler, ICH bin derjenige der dich tötet, dich zerreißt und durch all dein Blut und deine Seele werde ich zu der Dunkelheit selbst, ein Gott der die schwärzeste Stunde Nosgoths einleitet, die Säulen werden entgültig zerstört und meine eigene wird ihren Platz einnehmen". Dorans Blick verändert sich, das letzte Kettenglied was sich an seinen Hals befindet, leuchtet bedrohlich, schweigend beugt er sich zu der toten Vampirin hinab....Ein Teufel mit der Seele eines Menschen... selbst in deinem Inneren lebt noch etwas Liebe und Mitleid, nur dadurch wird dein Hass genährt....
Doran:"Meine Mutter wurde mir genommen, mein Vater ermordet von einem alten Narren, mein Bruder verfiel der Macht, meine Kind und meine geliebte Mariann starben einen schrecklichen Tod und nun auch dieses Geschöpf, soll das seine Strafe sein? Soll das die Bestrafung sein, weil ich sein Ebenbild werden wollte? Alle starben oder vergehen, nur ich bleibe hier, bis in die Ewigkeit, für immer an Nosgoth gebunden, ohne eine Möglichkeit der Erlösung und ich verstehe auch warum". Er hebt seinen Kopf und schaut zu den zwei leuchtenden, blauen Augen im Nebel:"Weil es nie Frieden geben kann solange soetwas wie du durch Nosgoth streifst, ich schicke dich in die Hölle zurück wo du herkamst, ich kenne nun meine Bestimmung, warum es mich gibt, die Legende wird sich erfüllen, beide Legenden treffen aufeinander und du bist das letzte Hindernis". Laut dröhnt eine Uhr inmitten des undurchdringbaren Nebels....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 27. April 2007, 20:06 
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A shadow die
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Schwebend legt sich die Leiche der Vampirin neben ihm, ein Riss zieht sich durch den letzten Edelstein, er zerspringt und Doran fängt die Splitter auf. Er wirft sie in die Luft und sie stellen sich mit den spitzesten Seiten zu den Augenpaar.
Doran:" Ich zeige dir den Unterschied zwischen dir und mir, du willst so werden wie ich? Nein, das Schicksal erspare ich dir, Erlösung ist das einzige was ich dir noch schenken werde, nimm es an". Die Splitter fliegen geradewegs in die Augen, noch bevor ihr Besitzer aufschreien kann, rast Doran mit ausgestrecktem Arm zu ihnen, packt den Schädel des Wesens und wirft ihn zu Boden. Die Zeit läuft langsamer, sie normalisiert sich und die Faust des Dämons gräbt sich tief in den Bauch der Kreatur, ein Tritt schleudert sie von ihm weg. Erbarmungslos geht er ihr hinterher, packt sie am Hals und hebt sie auf Augenhöhe hoch und blanker Hass flackert in seinem Blick:"Du wolltest mir Angst machen? Ich zeige dir was es heißt Angst zu haben, Todesangst schnürt unsere Herzen zu, der Tod erlöst es endlich". Knurrend berfreit sich die Kreatur, seine Haut wird schwarz und Reißzähne wachsen aus seinem Kiefer.
Doran:" Verwandel dich in was du willst, wahre Dunkelheit, du hast sie nie gesehen, aber ich zeige sie dir gern, damit du endlich zur Hölle fährst"!
Aus der Hand des Dämons kommen schwarze Tentakeln, der Boden wird pechschwarz und der Klauenhieb der Bestie fährt durch seinen Körper, Doran packt dessen Klaue und drückt sie zusammen, es versucht sich loszureißen, der Dämon löst sich in Nebel und Rauch auf und setzt sich hinter dem schwarzen Wolfswesen wieder zusammen. Seine Haare bewegen sich im Wind, schwarze Schwingen breiten sich hinter ihm aus und die Bestie weicht zurück. Kalt verfolgt Dorans Blick seinen mutierten Sohn, knurrend springt Nathael seitwärts an eine Wand, seine Krallen graben sich in den Stein und er läuft einige Meter davon, dann stößt er sich von der Mauer ab und öffnet seinen Fang. Den Kopf sinkend, streckt Doran seine rechte Klaue aus und sie wird von Dunkelheit umhüllt.
Doran:" Das ist dafür das du meine Tochter ermordet hast und meinen Sohn, bleib in der Hölle wo ich dich hinschicke, ich töte zwar einen Teil von mir, aber ich hoffe das du eines Tages von diesem Fluch befreit sein wirst". Dämonische Züge bilden sich in seinem Gesicht, seine Haut wirkt dunkler, beinahe Grau und seine Augen schimmern blau im Nebel, die Zeit läuft langsamer, als die Reißzähne Nathaels ihn fast berühren, wirkt auch er wie eine Bestie, ein eiskalter Blick mit den Augen eines Dämons. Der Arm bewegt sich zu Nathael, packt ihm am Hals und die Zeit läuft weiter, Zähne bohren sich in Dorans Fleisch. Nathael verwandelt sich zurück, schwarzes Blut rinnt über seinen Körper und schließlich lässt er von seinem Vater ab. Verwirrt betrachtet er seine Handflächen, er sieht den schwankenden Dämon vor ihm und begreift das sein Angriff geplant war.
Nathael:" Eine Falle...Sylphanenblut...".
Doran:" Ja, ich hatte dich gewarnt, du hast bereits zuviel von dem See der schwarzen Tränen in dir, nun zahlst du den Preis dafür". Zwei Flügelschläge tragen in die Luft, er visiert Nathaels Brustkorb an und fällt hinab, die Klaue auf dessen Körper gerichtet....
Bilder ziehen vor seinem Geistigen Auge vorbei, der zerfetzte Körper seiner Tochter Lasil, die getötete Vampirin und zum Schluss die toten Augen seiner Familie. Dorans Klaue durchbohrt Nathaels Leib, sein Blut fließt in Strömen auf den Boden...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 29. April 2007, 00:05 
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Das Gesicht vor Schmerz verzerrt, zerfällt Nathael zu Asche, zwei stille Tränen fallen in die diese Asche und bevor sie getrocknet sind, ist Doran weitergezogen....
Es beginnt zu dämmern die Sonne hüllt erst den Himmel in ein rotes Leuchten und erweckt dann mit goldenen Strahlen die Welt, liebevoll streichen sie über das nasse Gras. Vor dem Tor der Serafanfestung stehen viele Wachen, sie haben den Befehl erhalten niemanden hineinzulassen, nichteinmal den "Schlächter" des Lords. Jegliche Emotionen gegenüber menschlichen Wesen, sind mit der Asche Nathaels fort geweht worden, sein Hass gilt nun mehr dem Serafanenlord und vorallem Möbius. Sie ziehen ihre Schwerter, laufen jeweils einer seitlich auf den Dämonen zu aber er ignoriert sie, sie sind nicht sein Ziel, sondern die Kreaturen die ihn gequält hatten. Laut schlägt die Uhr eines Glockenturms von Meridian die 12 Stunde, es ist Mittag und Leben regt sich in der Serafanenfestung. Geräuschlos zerschneiden die Klingen der Wachen Schatten und Dunkelheit, zwei starke Klauen packen sie und schlagen sie aneiander, ihre toten Körper werden gegen das eiserne Tor geworfen....
Wie durch einen Alptraum erschreckt, richtet sich Möbius auf und schaut zu der Tür seines Zimmers. Er hört ein Rasseln von Ketten, Ketten die zersprungen sind, Ketten die die Dunkelheit entfesselt haben...
Doran steht vor dem Tor der Festung, er schließt seine Augen und hält seine Klaue vor dem Metall. Knirschend wird das Tor durch telekinetische Kräfte geöffnet:" Ihr werdet im Fegefeuer brennen und ich bin euer Begleiter dorthin, dieses Mal könnt ihr nicht davon laufen und kein Tor vermag mich aufzuhalten, die Ewigkeit kann grausam sein".
Metall wird verbogen, zerreißt knirschend und ein Gewitter zieht über die Festung, Donnergrollen peinigt die Ohren und Blitze erhellen den Platz, inmitten der in licht gehüllten Räume, steht eine Gestalt mit hasserfüllten Augen, tief wie ein Abgrund und jeder Stein hinter ihm wird zu einem Teil des pechschwarzen Sees in seiner Seele...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 29. April 2007, 00:29 
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Facken erlischen, Stimmen sprechen von den Wänden und jeder Schritt des Dämons hallt laut in den Gängen wieder, vor die Sonne schiebt sich der Mond und die Zeit steht still. Bevor die Sonne verdunkelt wird, schlug ein Blitz ein und der Dämon ist verschwunden, lang zieht sich ein Schatten durch die Gänge bis hin zu Haupthalle. Türen werden aus den Angeln gebrochen, Möbius steht mit einer Fackel in der Dunkelheit, er weiß nicht was sich ihm nähert und doch weiß er es, ein anderer Teil in ihm kennt den Namen der Kreatur und was sie ist... so schwarz das selbst die Sonne ihr Gesicht von Nosgoth wendet, der Tod fürchtet ihn, denn er ist der Schatten der Zeit.
Doran:" Jahrtausende vergingen und du stinkst immernoch nach Tod, das Blut meiner Kinder klebt an deinen Händen und du weiß das ich dein Ende sein werde, ich führe es herbei, ich zerbreche das Siegel was deinen Mörder aufhalten könnte und ich werde Kain auf die richtige Spur führen, nachdem ich mich gerächt habe". Klappernd fällt Möbius Stab gen Boden, jemand hebt ihn auf und wirft ihn weg, ein Hieb schleudert Möbius etwas zurück, als er seinen Blick hebt schwebt der Dämon vor ihm, sein Haar weht,obwohl keine Winde wehen, seine Kleidung bewegt sich synchron mit seinem Haar, sein Hass ist beinahe greifbar. In den Tiefen der Schatten leuchtet ein grünes Licht und eine Stimme spricht zu dem Dämon:" Ihn zu töten wird nichts ungeschehen machen, außerdem wird unser Duell fortgesetzt, ich bin der erste Vampir der einst geschaffen wurde und es wäre mir eine Ehre den letzten der Schattenteufel zurück in die Hölle zu befördern. Darf ich mich nochmals vorstellen? Ich bin Vorador, erster der Vampire. Und wer du bist weiß ich bereits, nicht jeder hat dich vergessen und nicht auf welcher Seite du stehst". Längst vergangene Erinnerungen aus alter Zeit regen sich im Kopf des Dämons, ein fast eingestürztes Gebäude, lauernd wartet ein Vampir auf einen würdigen Gegner.
Doran:" Der Klang deines Namens erinnert mich an etwas, endlich treffe ich dich wieder und ich fühle das du noch mächtiger geworden bist, der erste Vampir kämpft gegen den ersten Sylphanen, Rasse des Hüters und eine Legende treffen aufeinander". Der Vampir namens Vorador greift nach seinem Schwert, jeder seiner Sinne konzentriert sich und richten ihre Aufmerksamkeit auf den Dämon. Sofort springt Möbius auf die Beine, läuft stolpernd weg von seinem Jäger, die Blicke des Dämons und des Vampirs streifen sich. Ihre Seelen sagen ihnen das sie Todfeinde sind, sie nähern sich ihren Gegner und Vorador holt zum ersten Schlag aus. Menschliche Augen sehen seine Bewegung nicht und auch nicht die Bewegung des Dämons, bevor die Klinge sich bewegt hatte, war seine Klaue bereits nach vorn geschnellt und blockiert Voradors Angriff.
Durch die Kraft des Aufpralls werden die Kontrahenten an die Wand geworfen, beide stoßen sich gleichzeitig von ihr ab und springen zum jeweils anderen. Klaue und Schwert kreuzen sich, wieder werden sie zurückgeworfen. Telekinetische Kräfte gehen von Vorador aus, Doran hält dagegen und ein Riss zieht sich durch das Gestein unter ihnen. Schnell und präzise rollt sich Vorador zur Seite, bewegt sich mithilfe seiner Nebelform bis vor dem Dämon und stößt ihm die Spitze durch den Körper. Dunkler Nebel wird aufgewirbelt, grinsend packt eine Klaue die Klinge und zieht sie aus den Körper.
Doran:" Um mir dieses Schwert in den Leib zu rammen musst du mich überraschen, ich weiß wozu du fähig bist, du bist nicht der erste Vampir der vor mir steht"...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 29. April 2007, 19:46 
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Vorador schwingt nochmals sein Schwert, mit Absicht verfehlt er den Dämon und feuert einen Zauber auf diesen, ein grelles Licht lässt das Schlachtfeld erstrahlen, Schatten tanzen an den Wänden und in während diesen Augenblicks, hiebt Vorador mit seiner Klinge immer wieder zu, geradewegs auf den geblendeten Dämonen. Die Luft ist erfüllt mit Blutgeruch, klaffende Wunde zieren den Körper des Dämons, sein Gesicht ist schmerzverzerrt gen Boden gerichtet. Das Licht verliert seine Wirkung, schwarze Schwingen brechen hervor, entfalten sich und werfen einen Schatten. Die Wunden schließen sich und die Dunkelheit rückt immer näher. Bizarr wandeln die Schatten durch das Schlachtfeld, geworfen werden sie lediglich von einer düsteren Gestalt, schwebend, umgeben von einem schwarzen Schutzschild mit wehenden Haaren.
Doran:" Ich habe beschlossen diesen Kampf draußen weiterzuführen, um genau zu sein vor den Toren dieser Festung damit jeder deine Niederlage sehen kann". Fast schon will Vorador sich umdrehen, dann verwandelt sich das Gesicht des Dämons in eine dämonisch grinsende Fratze. Wassertropfen fallen in den schwarzen See der sich vom Dämon ausgehend, immer mehr ausbreitet. Angewidert teleportiert der Vampir sich weg von diesem Ort, sein Blick ruht auf dem Tor und er bemerkt das Unwetter über ihm nicht. Knirschend öffnet sich das Tor, die schwarze Masse läuft aus der Festung und jemand tritt heraus, in der Hand eine Klinge haltend. Wind rauscht über das Gras, die Wolken kündigen Regen an.
Vorador:" Genieße den Anblick der Natur, er wird dir nicht mehr lange beschert sein". Schon fällt der erste Regentropfen hinab auf die Erde, der Wind schlägt um wirft den beiden Kriegern feuchte Luft ins Gesicht. Haarsträhnen kleben an Dorans Stirn, aber die kühle Luft vermag seinen lodernden Zorn nicht zu besänftigen. Winzig und kaum spürbar verändert sich die Zeit, sie wird langsamer und der Dämon steht nur noch wenige Meter vor Vorador.
Doran:" Mit dir nahm das Übel seinen Lauf, deine Urahnen waren es die meinen Vater richteten, meine Mutter in das sichere Verderben schickten, dafür will ich Rache und wenn dein Kopf in meiner Klaue liegt, kann ich vielleicht den Hass in mir zurückdrängen". Rotes Blut besprenkelt einige Grashalme als Dorans Klinge Voradors Arm streift, wie eine Sintflut spült der Regen das Blut davon. Man kann nicht sagen ob Angst oder Überraschung in Voradors Augen zu sehen sind, die Grad zwischen den beiden Gefühlen ist nicht sehr groß. Dichter Nebel, schwarz und düster, steigt wie Atemluft aus Dorans Mund heraus, pechschwarze Tränen gleiten an den Wangen hinab und die Pupillen zeigen das Gesicht eines Wahnsinnigen, kalt und hasserfüllt. Der Vampir erkennt die Gefahr, tief in seiner Seele fühlt er das eine Veränderung mit seinem Gegner vonstatten geht.....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 4. Mai 2007, 21:17 
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Walk of the Monster
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Kurz in Gedanken versunken, bemerkt Vorador nicht wie eine Klaue seinen Kopf packt und ihn hochhebt, stechender Schmerz tracktiert seinen Schädel, unbewusst lässt er seine Klinge fallen, kraftlos und schlaff hängen die Arme an seinen Schultern herab und Doran verstärkt den Druck seiner Klaue beständig. Schwarzer Qualm stiegt zum Himmel herauf, Verzweiflung breitet sich in Vorador aus wie einen Krankheit, doch etwas hatte er außer Acht gelassen, um in der Gegenwart zu Überleben muss man die Vergangenheit kennen.
Vorador:" In all deiner zerstörerischer Wut hast du etwas wichtiges vergessen, nicht die Vampire sind dein Ziel gewesen sondern Möbius, in ihm befindet sich das was du gejagt hattest, mich zu töten würde ihn erfreuen, sein Sieg über uns alle wäre greifbar nahe". Wind zieht an den beiden vorbei und Dorans Klaue lässt Vorador fallen, in dessen Augen leuchtet noch mehr Hass aber er richtet sich nicht gegen Vorador, sondern gegen den der diesen Kampf von einem Fenster aus beobachtet.
Doran:" Woher willst du das wissen? Vielleicht bin auch nur ein Diener des Serafanenlordes, dein Todfeind und nicht irgendeine Kreatur mit der niemand mehr gerechnet hatte".
Vorador:" Ich weiß das du die Dunkelheit lenkst, sie kontrollierst und sie dich stärkt, aber das Böse bist du nicht, dir liegt nichts an Unterwerfung und Herrschaft niederer Geschöpfe, nein deine Gründe sind edel wie schlicht: Rache an dem nehmen der dich zu dem gemacht hat was du nun bist. Nicht nur dein Volk trägt eine schwere Bürde, auch wir sind gefangen in unseren Körpern". Gedanken verdecken das logische Denken, legen eine Decke über Dorans Wahrnehmung und er merkt nicht sie seine Schwingen ihn zur Serafanenfestung zurück treiben. Hunderte gepanzerte Soldaten stehen bereits im Hof der Festung, viele haben Armbrüste, zielsicher richten sie die Spitzen der Bolzen gerade auf den dunklen Schatten der über die Burgmauer fliegt. Dorans Augen verändern sich nochmals, er sieht nur Möbius Herz in einer roten-gelben Umgebung, der Blick eines Tieres welches mehr mit den anderen Sinnen Informationen sammelt anstatt das Auge zu benutzen. Die Bestie grinst, weiße Zähne leuchten hinter den schwarzen Strähnen, nun zielen auch Bogenschützen ihre Bögen zu ihm. Er streckt die Flügel und die Arme seitlich aus und lehnt sich etwas zurück.
Serafan:" Er ist wahnsinnig, kein Wesen das halbwegs bei Verstand ist bietet sich als Zielscheibe an, machen wir seinem Leben ein Ende, er hat es nicht verdient". Kaum wurden die Worte ausgesprochen feuern sie ihre Geschosse ab, ein wahrer Regen aus Bolzen und Pfeilen ergießt sich über dem Dämon. Zum selben Zeitpunkt schnellen seine Arm in Richtung des Pfeilhagels, mitten in der Luft werden diese abgefangen und drehen sich mit den Spitzen zu ihren Absendern.
Doran:" Ein einziger Pfeil wäre eher eine Bedrohung als diese gewaltige Wand aus Pfeilen, euer Fehler ist gleichzeitig eure Stärke". Doch die Pfeile fallen zu Boden, schweigsam geht er durch die Menschenmasse und sie weichen vor ihm zurück. Einige Augen leuchten grün durch seine dunkle Aura. Ketten rasseln, zwei missgestaltete Kreaturen stehen vor dem Eingang von Möbius Turm, in der einen Hand tragen sie eine silberne Klinge, so lang wie ein Mensch und in der anderen einen Morgenstern aus Gußeisen.
Doran:" Ich wollte euch eigentlich nicht auslöschen, aber wenn man mich dazu zwingt, ich glaube er will meine Kräfte wirklich sehen, nun gut, ich muss in meine Zeit zurück und eben diese läuft mir davon"....

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BeitragVerfasst: 4. Mai 2007, 21:49 
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Dark blood of a Vampire
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Dunkelheit breitet ihre Fangarme aus, an den dunkelsten Stellen sprießen schwarze Tentakeln wie Blumen, umfassen die Knöchel der Menschen und einigen läuft kalter Schweiß von der Stirn. Brüllend stürzen sich die Kreaturen in den Kampf, sie schwingen ihre Waffen, aber dort steht niemand mehr. Sie durchschreiten eine Wand bestehend aus Schatten und Finsternis, irgendwo tropft Wasser in eine Pfütze.
Doran:" Interessant, er hat mein Blut mit den eines Vampirs gemischt und in euch hineingepumpt, in der Hoffnung eine Kopie von mir zu schaffen, euer Lord ist ein Narr". Im Zeitraffer packen die Klauen die Kehlen der Kreaturen, jedes Mal wenn sie versuchen die Klaue zu verletzen, ist sie verschwunden. Röchelnd versuchen sie sich zu befreien, ihre Glieder zucken und etwas zerquetscht ihre Herzen, sie verbluten innerlich und bevor ihre toten Körper aufschlagen sind sie bereits tot. So schnell wie er auftauchte, verschwindet der schwarze Qualm, mit ihm gehen die Tentakeln und die Tür von Möbius Turm schließt sich quietschend. Lediglich eine Wache steht vor dem letzten Hindernis, der Tür die ihn von Möbius trennt, die den Tod abhält. Verwundert durch den Lärm schaut die Wache die Treppe hinab, eine Klaue schnellt hinauf und durchbohrt Stahl und Fleisch, pulsierend liegt das Herz der Wache in Dorans Hand und er zieht seine Klaue aus der Leiche.
Doran:" Wenn ich mit ihm fertig bin werde ich noch deinem Meister einen Besuch abstatten, NIEMAND versklavt mich wie eine reudigen Hund".....
Wartend und müde sitzt Möbius gegenüber von der Tür, hinter ihm sind Apparate und eigenartige Geräte, er bemerkt nicht wie aus einem Zeitportal jemand heraus tritt.....
Ein Hieb lässt das Holz bersten, ein Tritt verbiegt das Eisen, Splitter liegen verstreut vor Möbius aber er scheint dies gewusst zu haben. Fauliger Geruch strömt hinter Möbius aus dem Zeitportal, der ganze Raum ist damit erfüllt. Wabernde schwarze Energien scheinen den Dämon zu umgeben, ihn zu schützen und aus dem tiefsten seiner Seele zu kommen. Möbius Herzschlag verlangsamt sich, Eis bildet sich an den Wänden und an der Decke, spitze Eisstücke hängen herab, auf einen eisigen Thron sitzt ein geflügelter, eingehüllt in eine braune Kutte und der Fäulnisgeruch geht von ihm aus.
Doran:" Zeit dich aus der Wunde Nosgoths zu waschen, du wirst mich nicht aufhalten, ich werde meinen Fluch erfüllen und dich dazu verdammen für immer in Möbius wiedergeboren zu werden, ich rieche deine Angst".
Flackernd kommt die Vergangenheit zurück, Raum und Zeit verändern sich, drei Totenbette liegen in der Mitte einer Kathedrale, Doran steht hinter den Betten, seine Hand ruht auf dem Kopf eines toten Kindes.
Doran:" Ich reiße dir dein Herz heraus und töte dich erneut, nur diesmal bin ich nicht so gnädig wie damals, dieses Mal wirst du leiden, so leiden wie ich". Zur der linken Dorans steht ein kleiner Junge mit weißen Haaren, an seinen Handgelenken hängen schwere Ketten, zu seiner rechten ein junger Mann mit weißen Haaren und alle haben sie dieselben Augen, das gleiche Gesicht.
Gestalt:" Ja, es ist Zeit, testen wir die Macht des Schatten von Nosgoths, oder vielmehr die einer Waise, einem Mephist ohne wirkliche Macht, du hast dich nicht verändert". Dorans Hand verlässt die Stirn seines Sohnes, richtet sich auf die Gestalt und eine Druckwelle schleudert diese erbarmungslos gegen die raue Wand der Kathedrale.....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 4. Mai 2007, 21:57 
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Enemy from the past, the end is coming....
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Sofort springt er hinter dem Kuttenträger hinter her, seine Hand umfasst den Kopf des Unbekannten und rammt ihn gegen das Gestein.
Doran:" Du hast mein Leben zerstört, alles was mir wichtig war, meinen Vater hast du ermordet ehe ich ihn sehen konnte, meine Mutter ins Exil geschickt und nach all dem wagst du es mich als Mephist zu bezeichen?! Meine Seele schreit nach Rache, so laut das ich sie heraus lasse, fahr zur Hölle". Tatsächlich dematerialisiert sich sein Körper, jemand , geschmückt mit zwei schwarzen, schattigen Flügeln öffnet seinen Mund und eine gewaltige Explosion aus Schatten und Finsternis fegt die Kutte davon, der Körper zerfällt zu schwarzen Staub, der Junge mit den Ketten schreit und beginnt sich zu verändern, er altert bis Doran seinen Platz eingenommen hat. Flackernd umhüllt die Dunkelheit den Raum, ein Widerhall von schwarzem Licht der sogleich wieder verblasst, er hinterlässt einen zitternden Möbius, der angsterfüllt seinen Stab umklammert.
Möbius:" Was auch immer gerade geschehen ist, ich habe niemanden ermordet, nie habe ich dir ein Leid angetan, verschone mich, schließlich haben wir den gleichen Monster". Sofort betet er im Geiste zu seiner Gottheit, er ruft nach Hilfe aber sein Gott bleibt stumm, verzweifelt streckt er Doran seinen Stab entgegen. Schweigsam packt dieser die Spitze des Stabes, Möbius wird zurückgeworfen. Dorans Oberkörper bebt vor Zorn, seine Atembewegungen werden rascher und zahlreicher.
Doran:" Nein, du selbst hast niemanden etwas getan, aber das wirst du noch, du kannst nicht anders als zu zerstören, einiges haben wir gemeinsam, ich habe allerdings meine Seele nicht verkauft und ich krieche nicht vor einem falschen Gott im Schlamm und winsle um Gnade. Ist das deine größte Angst? Ihn fallen zu sehen, mitanzusehen wie er entgültig gestürzt wird? Der Tag wird kommen wo ich dir diesen Wunsch erfüllen werde". Sinkend fällt Möbius Gesicht, leblos hängt sein Kopf am Rumpf herab, vorsichtig hebt er ihn wieder und in seine Augen glühen zwei grüne Lichter, mehrere Tentakel schlängeln sich um seine Beine und wachsen aus seinem Körper. Verzerrt spricht eine Stimme zu dem Dämon sie scheint aus zwei Welten gleichzeitig zu stammen:" Möbius hat sich als nützlicher erwiesen als ich mir je zu träumen gewagt hatte, jetzt kann ich deinen Körper benutzen um auch in Nosgoth zu herrschen, ich werde dir die wahre Macht eines Gottes zeigen, bereite dich auf dein Ende vor mein Kind".
Tentakeln kriechen am Boden entlang, sie bilden einen Ring und dornige, dicke pulsierende lebende Gebilde wollen den Körper des Dämons zerquetschen.....

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